Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne übergibt Fördermittel zur Wiederherstellung des ambulanten OPs in Stendal
Ambulantes Operieren wie vor der Corona-Pandemie – das soll am Johanniter-Krankenhaus Stendal dank einer Förderung des Landes Sachsen-Anhalt bald wieder möglich sein.
Gesundheitsministerin Petra Grimm-Benne überreichte heute einen Zuwendungsbescheid über rund 319.000 Euro. Die Mittel stammen aus dem Corona-Sondervermögen, um die Folgen der Corona-Pandemie bewältigen zu können und zugleich für künftige Versorgungskrisen besser gewappnet zu sein.
Ministerin Grimm-Benne: „Während der Corona-Pandemie musste in die für ambulante OPs vorgesehenen Räumlichkeiten ein dringend benötigtes Labor einziehen. Das ambulante OP-Zentrum ist wichtig, um die Bürgerinnen und Bürger in der Altmark, gerade an der Grenze zwischen dem ambulanten und dem stationären Sektor zu versorgen. Durch die Abgrenzung vom stationären OP schaffen wir eine präventive Absicherung im Pandemiefall. Ich freue mich, dass dieses Angebot hier in Stendal zurückkehrt und zugleich das Labor in einem anderen Teil des Klinikums seinen Platz findet.“
Frank Böker, Vorsitzender der Geschäftsführung der Johanniter GmbH: „Standort und Region liegen uns sehr am Herzen, umso mehr freuen wir uns, dass mithilfe der Förderung der ambulante Operationsbereich gestärkt und weiterentwickelt wird.“
Krankenhausdirektor Jens Domke: „Wir danken Ministerin Petra Grimm-Benne und dem Land Sachsen-Anhalt für die Förderung. Sie ermöglicht es uns, das ambulante Operieren am Johanniter-Krankenhaus Stendal wieder vollständig aufzunehmen. Für unsere Patientinnen und Patienten bedeutet das eine gestärkte wohnortnahe Versorgung, zusätzliche OP-Kapazitäten und eine klare Trennung zwischen ambulantem und stationärem Bereich. Gleichzeitig erhöhen wir damit gezielt unsere strukturelle Vorsorge für künftige gesundheitliche Krisen.“
Seit Beginn der Pandemie ist in den ambulanten Operationsbereichen ein externes Labor untergebracht. Dieses zieht nach Umbauarbeiten in die ehemalige Intensivstation. Die OP-Bereiche werden zeitgleich technisch, hygienisch und funktional derart wiederhergestellt, dass die vormaligen OP-Kapazitäten wiederhergestellt werden können. Die investierten Mittel gewährleisten somit die labordiagnostischen Abläufe ohne strukturelle Einschränkungen und die Reaktivierung der OP-Räumlichkeiten.