johanniter.de
10.04.2024 | Dienststelle Ortsverband Stadland

We are family!!! ­čźÂ Gr├╝├če an alle Br├╝der und Schwestern

Heute ist der Tag der Geschwister - wir haben bei Yannika und Fabian Barz in Stadland mal nachgefragt, wie es ist, mit dem Geschwisterkind zusammen zu arbeiten

Laut Forschung sollen sie uns ├Ąhnlich stark pr├Ągen wie die Eltern und begleiten uns ÔÇô wenn wir Gl├╝ck haben ÔÇô unser Leben lang. Am 10. April ist der Tag der Geschwister. Ein Aktionstag, der 1995 entstand. US-Amerikanerin Claudia A. Evart verlor beide Geschwister durch einen Unfall und merkte, wie wichtig Bruder und Schwester f├╝r sie waren. Sie rief den Aktionstag ins Leben, um an die besondere Verbindung zwischen Geschwistern zu erinnern und wie sie uns f├╝rs Leben pr├Ągt. Geschwister kennen uns, wie niemand sonst und mit niemandem kann man so gut streiten. Das wissen auch Yannika und Fabian Barz. Die Geschwister sind zusammen im Ehrenamt aktiv bei der Johanniter-Unfall-Hilfe in Stadland. ÔÇ×Wir zicken uns auch schon mal an", sagt Yannika Barz. Aber die Sonnenseiten ├╝berwiegen: ÔÇ×Ich finde es toll, das gleiche Hobby wie mein Bruder zu haben."

F├╝r Fabian Barz ist seine gro├če Schwester in vielerlei Hinsicht ein echter Gl├╝cksfall: Er kann sich mit Fragen an sie wenden, an ihrem Werdegang orientieren und sich davon auch anspornen lassen. Insgesamt ziehen die beiden ein positives Fazit dazu, mit dem Geschwisterkind zusammen bei den Johannitern aktiv zu sein. ÔÇ×Ich kann viel von Yannika lernen und ihre Kontakte nutzen. Eigentlich bietet es nur Vorteile, eine gro├če Schwester zu habenÔÇť, sagt Fabian Barz. Die 20-j├Ąhrige Yannika ist nicht nur Rettungssanit├Ąterin und Erste-Hilfe-Trainerin, sondern auch die Ausbildungsleitung des Ortsverbandes und in der Praxisphase f├╝r die Ausbildung zur Fachdozentin. Yannika ist schon soweit in ihrer ehrenamtlichen Laufbahn, dass sie sogar schon mal ihre eigene Mutter unterrichtet hat - langj├Ąhrige Johanniterin und stellvertretende Ortsbeauftragte.

Langfristig ist es Yannikas Ehrgeiz, Lehrbeauftragte zu werden: ÔÇ×Das ist ein riesenlanger Weg." Hauptberuflich studiert sie Sozial-P├Ądagogik, arbeitet an einer ├Ârtlichen Schule und jobbt in der Gastronomie. Beruflich m├Âchte sie sich noch weiter entwickeln. Entweder als Notfallsanit├Ąterin oder Pflegefachfrau f├╝r Kinder. Fabian Barz geht in eine ├Ąhnliche Richtung. Er ist als Trommler im Musikzug aktiv und Sanit├Ątshelfer. Seine n├Ąchsten Etappenziele sind der Rettungssanit├Ąter, der Erste-Hilfe-Trainer und der Gruppenf├╝hrer. F├╝r all das braucht er aber nicht nur Wissen, sondern auch die Vollj├Ąhrigkeit. ÔÇ×Mein Alter bremst mich gerade etwas ausÔÇť, sagt der 16-J├Ąhrige. Die besondere Vertrautheit der Geschwister kommt auch dem Verein und Menschen in Not zugute. Fabian Barz ist zwar Johanniter mit Leib und Seele, aber auch in der Feuerwehr aktiv, wo er seine berufliche Zukunft sieht.

So kommt es, dass Fabian an einer Unfallstelle als Feuerwehrmann ist und Rettungssanit├Ąterin Yannika mit den Johannitern dazu kommt. Weil Fabian auch den Blick eines Johanniters hat, kann er dann seiner Schwester wertvolle Hinweise geben. Yannika Barz ist praktisch in den Verein hineingeboren worden und war schon als Baby im Ortsverband: ÔÇ×Durch Mama und Papa war ich ├╝berall dabei." Die Mutter der Geschwister, Katja Ratjen-Barz, ist stellvertretende Ortsbeauftragte. Vater Uwe Barz war Ortsbeauftragter und schon als Jugendlicher in den Verein eingetreten. Er verstarb, als die Geschwister klein waren. Yannika f├╝hlte sich nie gedr├Ąngt, sich ehrenamtlich zu engagieren. Aber das Verm├Ąchtnis ihres Vaters lebendig zu erhalten, ist ihr wichtig: ÔÇ×Das war immer meine Intention. Ich werde noch heute immer wieder auf meinen Vater angesprochen und merke, wie bekannt er war." 

Alles Liebe f├╝r alle Br├╝der und Schwestern! ­čĹęÔÇŹ­čŽ░­čĹĘ­čĺÉ­čĺÉ­čĺÉ