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Klimaanpassung bei den Johannitern - Anpassung schützt Gesundheit

Was bewirkt das Klimaanpassungsprojekt für die Johanniter GmbH?

Definition Klimaanpassung: Klimaanpassung befasst sich mit der Entwicklung von Maßnahmen zur Bewältigung der unvermeidbaren Folgen des Klimawandels. Durch den Klimawandel werden Extremwetterereignisse verstärkt auftreten. Deshalb werden Anpassungen, beispielsweise gegen Hitze, Dürre und Starkregen, immer wichtiger.

Projektdauer: Die Laufzeit des Klimaanpassungsprojekts erstreckt sich vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2026. Für diesen Zeitraum wurde bei der Johanniter GmbH eine Personalstelle für Klimaanpassung geschaffen.

Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit gefördert. Projektträger und Förderpartner ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

Ziel: Das Ziel dieses Projektes ist es, einen strukturierten Plan zu entwickeln, um für die unterschiedlichen Standorte der Johanniter GmbH individuelle Konzepte und Anpassungen umzusetzen. Mitarbeitende und Patient:innen sollen aufgeklärt und geschult werden, um besser mit Hitze und anderen Extremwetterereignissen umzugehen. Zusätzlich sollen die Ergebnisse des Projektes durch Öffentlichkeitsarbeit und Wissensvermittlung geteilt werden. 

Gerade im Gesundheitswesen ist es wichtig, den Klimawandel in den Fokus zu rücken, um die Gesundheit der Patient:innen und Mitarbeitenden zu schützen.

Umsetzung und Fokus: Für die Umsetzung wurden zu Beginn des Projekts „wesentliche Standorte” festgelegt und der Fokus zunächst auf die Akut- und Rehabilitationskliniken gelegt. Diese Entscheidung hilft, die Kapazitäten im kurzen Zeitraum des Projektes effizient auszuschöpfen.

Nach einer Bestandsaufnahme mithilfe einer Checkliste zur Klimaanpassung wurden (fast) alle Standorte vor Ort begutachtet und analysiert. Dabei wurden auch Mitarbeitende aller Arbeitsebenen, sowie Patient:innen einbezogen. Vor allem Hitze wurde als Gefahr identifiziert und Potenziale für Schutzmaßnahmen aufgezeigt. 

Identifizierte Schwerpunkte für den Hitzeschutz:

  • Entwicklung eines Hitzeschutzplans: Erarbeitung eines strukturierten Konzepts mit Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitenden und Patient:innen bei Hitzeereignissen.

  • Schulungen für Mitarbeitende: Sensibilisierung und Qualifizierung zum Umgang mit Hitzebelastungen sowie zu geeigneten Schutzmaßnahmen.

  • Bereitstellung von Informationsmaterialien: Erstellung und Verteilung von leicht verständlichen Informationen zu Verhaltenshinweisen bei Hitze.

  • Geringinvestive Maßnahmen im Innenbereich: Umsetzung kostengünstiger Maßnahmen zur Reduzierung der Innenraumtemperaturen, z. B. durch hitzeabweisende Rollos, Vorhänge oder Sonnenschutzfolien.

  • Investive Maßnahmen an Gebäuden und Außenbereichen: Prüfung, Planung und zukünftige Umsetzung baulicher Anpassungen zur Klimaanpassung sowie Identifikation und Beantragung geeigneter Förderprogramme.

Ergebnisse: Bis heute konnten im Rahmen der Maßnahmen zur Hitzevorsorge und Klimaanpassung bereits wesentliche Fortschritte erzielt werden. Die bisher erreichten Ergebnisse schaffen eine wichtige Grundlage für den langfristigen Schutz von Mitarbeitenden, Patient:innen und Gebäuden vor den zunehmenden Auswirkungen von Hitzeereignissen. Im Einzelnen wurden folgende Ergebnisse erreicht. 

  • Konzernweiter Hitzeschutzaustausch am 10./16.12.2025, Unter dem Motto: Vorsorge bei Hitze rettet Leben 
  • Integration der Hitzeschutz-Schulung in die Pflichtschulung Austausch und Bewusstsein für Anpassungen bei den Nachhaltigkeitsbeauftragten der einzelnen Einrichtungen stärken

  • Workshops zur Entwicklung von Hitzeschutzplänen für die Einrichtungen

  • Bereitstellung von Materialien zur Bewusstseinsbildung

  • Papierfächer (1.000 Stück), Kühlhandtücher (1.000 Stück), Hitzewellen-Checkliste