Über Uns

An dem reibungslosen Ablauf der Luftrettung in Niedersachsen sind mehrere Institutionen beteiligt: Medizinische Hochschule, Bundespolizei und die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Die Unfallchirurgische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover ist für die ärztliche Leitung zuständig, die Wartung und Instandhaltung des Rettungshubschraubers wird von der Fliegerstaffel Nord, dem Stützpunkt Gifhorn der Bundespolizei, durchgeführt. Von dort kommt auch das fliegerische Personal. Träger des Luftrettungsstützpunktes ist das Land Niedersachsen.

Der Landesverband Niedersachsen/Bremender Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. ist als Betreiber für den gesamten Dienstbetrieb verantwortlich und stellt die Rettungsassistenten zur Verfügung.

Mehr Sicherheit durch Dokumentation und Zertifizierung

Zertifizierung des Christoph 4

Interne Qualitätssicherungsmaßnahmen werden durch intensive Dokumentationen durchgeführt. Seit 1986 werden alle technischen, administrativen und medizinischen Daten direkt während des Einsatzes bzw. anschließend zur Verwertung hinsichtlich der weiteren Arbeit erfasst und anschließend in einer Datenbank gespeichert.

Zusätzlich zur standardmäßigen Dokumentation werden permanent Analysen durchgeführt. Dazu gehören unter anderem Verweilzeiten am Unfallort, die Durchführung medizinisch relevanter Maßnahmen, Komplikationen sowie Überlebensraten behandelter Patienten.

Der Luftrettungsstützpunkt der Johanniter ist nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Die Urkunde stellte der TÜV im Dezember 2010 aus.

Wissenschaftliche Untersuchungen im internationalen Vergleich

Die Teilnahme an internationalen Qualitätssicherungsmaßnahmen zeigte hervorragende Ergebnisse in der präklinischen Versorgung unfallchirurgischer Patienten.

Im Vergleich zu den Ergebnissen des Luftrettungssystems eines „Level 1 trauma centers“ in den USA und zu internationalen Normen (Major Trauma Outcome Study) konnten signifikant bessere Überlebensraten in der unfallchirurgischen Versorgung festgestellt werden (Quelle: Schmidt et al, J. Trauma 33, 1992). Weitere Studien mit Christoph 4 sind in der Bibliographie hinterlegt.