Benefizspendenlauf für das Johannes-Hospiz
Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Albert-Schweitzer-Realschule besuchen das Johannes-Hospiz in Pentling und übergeben dabei eine Spende, die aus einem Benefizlauf stammt
Regensburg/Pentling ■ Im Rahmen eines Besuchs im Johannes-Hospiz in Pentling informierten sich 23 Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse der Albert-Schweitzer-Realschule über die Arbeit und den Alltag in einem Hospiz. Begleitet wurden sie von zwei Lehrkräften und zwei Praktikanten.
Bereits einige Wochen zuvor hatte die Albert-Schweitzer-Realschule einen Benefizspendenlauf veranstaltet. Aus dem Erlös gingen 200 Euro an das Johanniter-Hospiz in Pentling. Mit dem Besuch wollten die Verantwortlichen den Jugendlichen zeigen, wofür die gesammelten Spenden eingesetzt werden.
Hospizleitung Kristina Fröhler führte die Jugendlichen durch die Räumlichkeiten und stellte die Aufgaben und Angebote des Hospizes vor. Im Johannes-Hospiz werden unheilbar kranke Menschen aufgenommen und bis zu ihrem Tod würdevoll begleitet.
Besonders interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für die verschiedenen Angebote für die Gäste, darunter Kunst-, Atem- und Klangschalentherapie. Die Jugendlichen nutzten die Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen und sich mit den Themen Tod und Trauer auseinanderzusetzen.
Organisiert wurde der Besuch von Klassenleiter Kilian Mauderer und Co-Klassenleiter Heinz Lehner. Fröhler bedankte sich bei der Klasse für die Unterstützung durch den Benefizspendenlauf sowie für das Interesse an der Arbeit des Johannes-Hospizes.
Die Johanniter in Ostbayern
Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit rund 2000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.