Neuer Lehrbeauftragter im Bereich Bevölkerungsschutz
Johanniter schließt Qualifizierung zum Lehrbeauftragten ab
Regensburg ■ Die Johanniter in Ostbayern haben einen neuen Lehrbeauftragten im Bereich Bevölkerungsschutz: Neben seiner hauptamtlichen Funktion als Sachgebietsleiter Ausbildung und ehrenamtlich als stellvertretender Ortsbeauftragter in Regensburg hat Gregor Lindner erfolgreich die höchste Qualifizierungsstufe im internen Bildungssystem erreicht. Tobias Karl und Martin Steinkirchner, Regionalvorstandsmitglieder der Johanniter in Ostbayern, gratulierten dem frisch gebackenen Lehrbeauftragten herzlich zu seiner neuen Position.
Innerhalb der Johanniter durchlaufen Ausbilder vier aufeinander aufbauende Qualifizierungsstufen – die des Lehrbeauftragten bildet dabei die Spitze. Mit dem Abschluss übernimmt Lindner künftig eine zentrale Rolle in der Aus- und Fortbildung von Führungskräften im Bevölkerungsschutz.
„Für mich ist es wichtig, dass die Einsatzkräfte sicher in den Einsatz kommen, sicher durch den Einsatz gehen und gesund wiederkommen. Dazu brauchen sie eine solide, fundierte Ausbildung. Ebenso die Führungskräfte, die sie durch diesen Einsatz bringen“, betont Lindner, der selbst bereits seit zehn Jahren ehrenamtlich im Bevölkerungsschutz aktiv ist.
Der Bevölkerungsschutz umfasst alle Maßnahmen, die dem Schutz der Zivilgesellschaft bei großen Schadenslagen, Katastrophen oder Krisen dienen. Dazu zählen etwa Naturereignisse, großflächige Stromausfälle oder andere Gefahrenlagen. Bei den Johannitern wird dieser Bereich ausschließlich von ehrenamtlichen Einsatzkräften getragen, die für solche Szenarien speziell ausgebildet sind. Umso wichtiger ist eine hochwertige Ausbildung: Lehrbeauftragte wie Lindner schulen an den Johanniter-Standorten in Würzburg, Ingolstadt und Regensburg angehende Johanniter-Führungskräfte im Bevölkerungsschutz aus ganz Deutschland.
In den vergangenen Monaten wurde das Team der aktiven Lehrbeauftragten deutlich verstärkt: Statt einer Person sind nun drei im Einsatz. „Das erleichtert die Arbeit enorm“, sagt Lindner, der sich besonders darauf freut, künftig neue Lehrgangsformate zu entwickeln und bestehende Konzepte weiterzuentwickeln.
Die Johanniter in Ostbayern
Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit rund 2000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.