Überraschung zum Abschied für Martin Steinkirchner
Johanniter-Kinderhort und Bürgermeister Benjamin Boml überraschen den scheidenden Regionalvorstand der Johanniter in Ostbayern
Nittenau ■ Vergangenen Donnerstag überraschten die Kinder vom Johanniter-Kinderhort „Weltenbummler“ Martin Steinkirchner im Nittenauer Rathaus. Steinkirchner kommt selbst aus Nittenau und war an dem Tag eigentlich zum Abschiedsgespräch bei Bürgermeister Benjamin Boml (Freie Wähler) im Rathaus, als ihn zwei Kinder der „Weltenbummler“ aus Bomls Büro runter in den Eingang des Rathauses entführten.
Im Eingang des Rathauses sangen die Kinder dem langjährigen Regionalvorstand ein Abschiedsständchen. Im Anschluss sprach Kristina Kesztler, Einrichtungsleitung der „Weltenbummler“ noch ihren Dank für die langjährige Zusammenarbeit aus. Steinkirchner war sichtlich angefasst und freute sich sehr über die Überraschung. Kesztler übergab Steinkirchner noch ein eingerahmtes Portraitbild, welches die Einrichtung organisiert hatte.
Abschließend gab es im Obergeschoss ein kleines Überraschungsbuffet für das Personal der „Weltenbummler“, Steinkirchner und Bürgermeister Boml, den Kesztler ebenfalls im Rahmen der Überraschung vorbereitet hatte. Benjamin Boml bedankte sich bei Martin Steinkirchner für die langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Nittenau und dem Regionalverband Ostbayern der Johanniter. Alles in allem eine gelungene Überraschung für Martin Steinkirchner, der bereits seit seinem Zivildienst bei den Johannitern ist und am 01.07. in den Ruhestand gehen wird.
Die Johanniter in Ostbayern Der Regionalverband Ostbayern ist Teil der Johanniter-Unfall-Hilfe. Mit rund 2000 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an mehreren Standorten und Einrichtungen bieten die Johanniter zahlreiche soziale Dienstleistungen für die Menschen in der Region. Mit Kinder- und Jugendbetreuung, Hausnotruf, ambulanter Pflege, Menüservice, Ausbildung in Erster Hilfe, Patienten-Fahrdienst, Rettungsdienst, Tagespflege und vielen weiteren Angeboten sind die Johanniter in Ostbayern für die Menschen da. Dazu betreiben die Johanniter das Inklusionshotel INCLUDiO in Regensburg und sind mit dem Johannes-Hospiz in Pentling und dem Bruder-Gerhard-Hospiz in Schwandorf auch in der Hospizarbeit tätig. Insgesamt 600 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer engagieren sich in den sechs Johanniter-Ortsverbänden in Großköllnbach, Kelheim, Landshut, Regensburg, Schwandorf und Schwarzenfeld im Rettungsdienst, im Sanitätsdienst, in der Krisenintervention, in den Rettungshundestaffeln, bei den Hunden im Therapieeinsatz, in der Johanniter-Jugend und vielen weiteren Einsatzgebieten für die Menschen.