Profil
„Ganserl dürfen selber denken und Respekt den Anderen schenken“
In unserem Kinderhaus steht das einzelne Kind als eigenständige Persönlichkeit im Mittelpunkt. Unter dem Motto „Ganserl dürfen selber denken und Respekt den Anderen schenken“ begleiten wir Kinder auf ihrem Weg zu Selbstständigkeit, Mitbestimmung und einem achtsamen Miteinander. Wir schaffen eine Umgebung, in der Kinder eigene Entscheidungen treffen dürfen – und gleichzeitig lernen, andere zu achten und Vielfalt wertzuschätzen. Selbstständigkeit beginnt im Alltag: Beim gleitenden Frühstück entscheiden die Kinder selbst, wann und was sie essen, bereiten ihren Platz eigenständig vor und decken gemeinsam den Tisch. Ältere Kinder übernehmen Verantwortung und unterstützen die Jüngeren – beim Portionieren, Aufräumen oder Anziehen vor dem Gartengang. So wachsen Vertrauen, Zusammenhalt und Eigenverantwortung ganz selbstverständlich im täglichen Tun. Unser teiloffenes Konzept gibt den Kindern Raum, ihren Kita-Alltag nach ihren Interessen und Bedürfnissen zu gestalten. Ob in der Turnhalle, im Garten, in der Bauecke oder beim kreativen Gestalten – jedes Kind kann selbst wählen, wo es sich aufhält und mit wem es spielt. Auch bei Ausflügen, wie dem Besuch im Seniorenheim, dürfen die Kinder mitentscheiden, ob sie teilnehmen möchten. Partizipation ist für uns gelebter Alltag. Die Vielfalt in unserer Kita – sei es im Alter, der Herkunft, Sprache oder familiären Lebensform – begreifen wir als Schatz. In Gesprächskreisen, Bilderbuchangeboten und im gemeinsamen Spiel stärken wir Respekt, Toleranz und Empathie. Die Kinder lernen, Unterschiede nicht nur zu akzeptieren, sondern als Bereicherung zu erleben. Wir fördern im Sinne der Liebe zur Vielfalt ein Miteinander, in dem jeder gehört, gesehen und ernst genommen wird. So wachsen unsere Ganserl zu selbstbewussten, offenen und verantwortungsvollen Menschen heran – mit dem Mut, ihren eigenen Weg zu gehen und dem Herzen, andere auf ihrem Weg zu begleiten.
Eingewöhnungszeit
Wir legen besonderen Wert auf eine positive und gezielte Gestaltung des Übergangs. Deshalb ist die Beteiligung der Eltern am Eingewöhnungsprozess ihrer Kinder ein fester Bestandteil in unserer pädagogischen Arbeit. In unserer Einrichtung orientieren wir uns an dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“. Im Austausch mit den Familien gestalten wir die Eingewöhnung individuell für jedes Kind. Im Mittelpunkt steht immer das Wohl des Kindes und eine möglichst stressfreie und sensible Eingewöhnung in die sich verändernden Lebensumstände.
Ebenso versuchen wir, die Kinder auch beim Übertritt von der Kinderkrippe in den Kindergarten zu unterstützen. Durch den geregelten Tagesablauf in der Einrichtung kennen die Kinder die Abläufe sowohl in der Krippe, als auch im Kindergarten, sodass sie der neue Alltag nicht zu sehr verunsichert. Sie profitieren bei diesem Wechsel von den bekannten Strukturen, die sie die letzten Jahre in der Kinderkrippe kennen gelernt haben.
Portfolio
Das Portfolio ist eine kompetenzorientierte Form der Entwicklungsdokumentation. Durch den wertschätzenden Fokus auf das Kind und seine individuellen Kompetenzen, gewinnt es ein positives Selbstkonzept. Es lernt sich selbst und seine Grenzen kennen und kann sich so immer wieder neue Ziele für seine Entwicklung setzen.
Inklusion
Unter Inklusion verstehen wir ein Zusammenleben und Zusammenlernen von gleichwertigen Partnern. Uns ist wichtig, dass jedes Kind Entwicklungsschritte in seinem eigenen Tempo und Rhythmus vollziehen kann. Kindern mit besonderem Förderbedarf schulden wir hier besondere Aufmerksamkeit. Vor der Aufnahme in die Einrichtung klären wir im Gespräch mit den Eltern die Rahmenbedingungen für Kinder mit besonderem Förderbedarf.