„Die ersten Schritte in die Selbstständigkeit gehen wir zusammen.“
Bei uns in der Kinderkrippe liegt der pädagogische Schwerpunkt auf der Förderung der Selbstständigkeit der Kinder.
Auch die Kleinsten können schon verschiedene Tätigkeiten selbstständig ausführen und mit unserer Unterstützung möchten wir den Kindern selbstverantwortliches Handeln ermöglichen.
Beispiele für Selbstständigkeit bei Krippenkindern sind: das eigenständige Händewaschen, das selbstständige An- und Ausziehen, das selbstständige Essen und Trinken so wie das Herausnehmen der Speisen und Einschenken des Trinkens und das selbstständige Aufräumen.
Mit dieser Konzeption möchten wir die Schwerpunkte unserer Erziehungsarbeit beschreiben. Sie wurde in langen Gesprächen und einigen Konzeptionstagen von allen pädagogischen Mitarbeitern erarbeitet und befürwortet. Unser Hauptanliegen war im Besonderen die Transparenz unserer pädagogischen Arbeit, denn:
- Kinder haben ein Recht darauf, in einer Einrichtung zu leben, die sich auf die Situation der Kinder einstellt und immer wieder die Erziehungsziele überprüft und neu überdenkt;
- Eltern erhalten mit dieser Konzeption die Möglichkeit, sich ausführlich zu informieren;
- Mitarbeiterinnen setzen sich intensiv mit ihrer Arbeit auseinander und die Diskussion über die Arbeit mit den Jungen und Mädchen schafft ein neues pädagogisches Bewusstsein. Darüber hinaus ist es eine Arbeits- und Orientierungshilfe, an die sich alle Mitarbeiterinnen halten;
- Außenstehenden und anderen Institutionen gegenüber können wir die Qualität unserer Erziehungs- und Bildungsarbeit besser verdeutlichen. Dies ist in Zeiten immer knapper werdender Gelder im Sozialbereich besonders wichtig;
Die rechtlichen Grundlagen der Erziehungsarbeit sind im Bayerischen Kinderbildungs- und Kinderbetreuungsgesetz festgeschrieben.
Weitere Rahmenbedingungen bilden:
- das Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)
- verschiedene Verordnungen und Richtlinien des Jugendamtes.
Eingewöhnungszeit
Die Eingewöhnungszeit in unserer Kinderkrippe möchten wir gemeinsam mit Ihrem Kind und Ihnen individuell gestalten. Dabei richten wir uns nach dem Berliner Eingewöhnungsmodell. Die positive Gestaltung der Übergänge von der Familie in die Kinderkrippe sowie von der Kinderkrippe in den Kindergarten können auf spätere Übergangssituationen übertragen werden. Deshalb legen wir besonderen Wert auf eine positive und gezielte Gestaltung des Übergangs.
Freispiel
Das Freispiel ist uns sehr wichtig, da es dem Kind hilft, sich damit auseinander zu setzen, was es gerade beschäftigt, belastet oder interessiert. Das Freispiel bietet dem Kind die Möglichkeit, sich selbst zu finden und sich mit anderen Kindern auseinander zu setzen, Selbstbewusstsein zu entwickeln, Möglichkeiten der Kontaktaufnahme und Bewältigung von Konflikten zu üben. Wir unterstützen die Kinder dabei mit vielfachen Orientierungshilfen. Kinder machen im Spiel notwendige Sozialerfahrungen. Das freie Spiel bietet außerdem den Erziehern die Möglichkeit, einzelne Kinder (unbemerkt) zu fördern und zu beobachten.
Partizipation
Kinder haben – unabhängig von ihrem Alter – ein Recht auf Mitbestimmung. Jedes Kind hat ein Recht darauf, seine Interessen zu äußern und in altersangemessener Weise mit diesen auch berücksichtigt zu werden (z. B. Kinderkonferenzen, Einbeziehen der Kinder in die Planung von Aktivitäten und Projekten).
Wir bedanken uns für das Vertrauen, das Sie uns entgegenbringen, in dem Sie uns Ihr Kind anvertrauen und wünschen allen Kindern eine erlebnisreiche Zeit in unserem Hause.