29.09.2026 | Johanniter-Kinderhaus "Pusteblume" (Hospiz & WG)

Bundesweiter Kinder-Lebens-Lauf stoppt auch in Cottbus

Der Kinder-Lebens-Lauf des Bundesverbandes Kinderhospiz (BVKH) führt auch in diesem Jahr wieder quer durch Deutschland. Dabei wandert eine symbolische Engels-Fackel über eine Strecke von rund 7.000 Kilometern.

Sie möchten damit auf die Situation der schwerstkranken Kindern und ihren Familien aufmerksam machen. Unter den mehr als 130 Stationen des Kinder-Lebens-Laufs waren auch zwei unserer Einrichtungen in Südbrandenburg: Unser Kinderhaus „Pusteblume“ in Burg und der Ambulante Kinder- und Jugendhospizdienst in Cottbus.

Bereits am Sonntag, den 27. September 2026 ist die Fackel, begleitet von einer 134-köpfigen Biker-Eskorte, von Burg aus nach Forst gestartet. Dort folgte eine kurze Zwischenstation beim Biker-Gottesdienst, wo unsere Kolleginnen aus dem Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst die Fackel für ihre Etappe übernehmen konnten.

Für Manja Bieder, eine von zwei Koordinatorinnen des Ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes in Cottbus, ist der Kinder-Lebens-Lauf eine wichtige Aktion, damit die Kinderhospizarbeit, aber vor allem auch die darüber betreuten Familien, in der Gesellschaft gesehen werden. „Steter Tropfen höhlt den Stein und wir hoffen, dass die Kinderhospizarbeit und die betroffenen Familien ganz selbstverständlich als Teil unserer Gemeinschaft wahrgenommen werden.“
 
Am Montag, den 28. September 2026, hat die Engels-Fackel dann ihren Weg von Cottbus weiter in Richtung Eisenhüttenstadt fortgesetzt. Ziel dort war der Ambulante Kinderhospizdienst Nora.

Verabschiedet wurde die Fackel im Rahmen eines öffentlichen Nachbarschafts-Brunchs in unserer Dienststelle. Bei Snacks und Getränken gab es die Möglichkeit, mehr über die unsere Arbeit in Cottbus zu erfahren und sich über Einsatzbereiche für ehrenamtlich Helfende zu informieren. Als besonderer Programmpunkt stellten sich Ehrenamtliche aus dem Projekt „Johannitus musicus“ der Lacrima-Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche vor. Sie hatten Instrumente mit besonderer musiktherapeutischer Wirkung dabei und brachten sie zum Klingen. Ausprobieren war dabei ausdrücklich erlaubt und gewünscht.

 

Wir wünschen der Fackel und ihren Begleiter*innen noch einen sicheren weiteren Weg mit viel Aufmerksamkeit und guten Begegnungen!