Johanniter-Einsatzzentrum Aue-Bad Schlema

Das Einsatzzentrum sichert im Krisenfall Bevölkerungshilfe durch Notstrom und Notfall-Kommunikation. So bleiben Information, Kommunikation und Versorgung durch Einsatzdienste im Raum Schneeberg/Aue auch bei längerem Infrastrukturausfall gewährleistet.

Das Bauvorhaben schafft die Grundlage für eine nachhaltige und energieeffiziente Nutzung mit einer autarken Energie-, Wasser- und Wärmeversorgung. Das Gebäude wird so konzipiert, dass es auch im Katastrophenfall voll funktionsfähig bleibt.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören:

Notstromversorgung: Ein separates Container-Notstromaggregat (NEA) gewährleistet die Energieversorgung im Krisenfall.

Wasserversorgung: Ein Brunnen zur Brauchwassernutzung für sanitäre Einrichtungen wird gebohrt.

Erneuerbare Energien: Eine großflächige Photovoltaikanlage wird installiert, um nachhaltigen Strom zu erzeugen.

Innovative Konzepte zur netzunabhängigen Wärmeerzeugung ohne fossile Energieträger wurden geprüft und in die Planung integriert. Die erzeugte Energie soll nicht nur das Gebäude versorgen, sondern im Krisenfall auch die benachbarte Rettungswache sowie den angrenzenden Bereich von Bad Schlema durch eine Notversorgung unterstützen.