Mit der Online-Kampagne #demokratieretter wollen wir auf die Chance aufmerksam machen, Politik durch die eigene Stimme mitzugestalten.

Die Wahlbeteiligung in Deutschland und insbesondere in den neuen Bundesländern ist seit Jahren rückläufig oder liegt auf einem niedrigen Niveau. So beteiligten sich bei der Bundestagswahl 2017 deutschlandweit bei nur 71 Prozent der Wahlberechtigten.

Bei den Landtagswahlen in Thüringen 2014 und Sachsen-Anhalt 2016 lag die Wahlbeteiligung sogar nur bei 52,7 beziehungsweise 61,1 Prozent. Sowohl bei Europawahlen als auch bei Wahlen auf kommunaler Ebene sind die Wahlbeteiligungen sehr niedrig.

Liegt die Wahlbeteiligung der Erstwähler*innen noch leicht unter dem Durchschnitt, fällt sie in der Gruppe der 21- bis 24-Jährigen deutlich ab.

Bei der Landtagswahl 2016 in Sachsen-Anhalt gingen sogar nur 36 Prozent der 21- bis 24- jährigen Frauen zur Wahl und stellten damit deutlich die Gruppe mit der geringsten Wahlbeteiligung dar.

Wir rufen Euch dazu auf, diese Chance zu nutzen und von Eurem Wahlrecht Gebrauch zu machen!

Wieso ist die Wahlbeteiligung so wichtig?

Eine geringe Wahlbeteiligung birgt einige Risiken und Gefahren für den Zusammenhalt der Gesellschaft. Einerseits sind Wahlen die wichtigste Form der Partizipation für Bürger*innen, in der sich ihre politische Gleichheit äußert. Eine geringe Wahlbeteiligung führt somit in der Folge zu sozialer Ungleichheit und Spaltung der Gesellschaft oder sie manifestiert diese Spaltung.


Demokratieretter der Bundestagswahl 2017



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Johanniter-Jugend
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