Ehrenamt

Sie haben Lust auf Ehrenamt und möchten sich gern bei den Johannitern engagieren? Dann sind sie hier genau richtig!

Kommen Sie mit auf eine kleine Reise durch das Ehrenamt in Sachsen...

 

Sanitätsdienst und Katastrophenschutz

Als Unterstützung des Rettungsdienstes werden bei Großschadenslagen Verletze und Betroffene versorgt. Der Katastrophenschutz evakuiert Menschen bei Katastrophen, wie zum Beispiel beim Elbehochwasser, baut Notunterkünfte auf und betreut die Menschen dort. Die Versorgung von Einsatzkräften und Betroffenen mit Speisen und Getränken gehört ebenso zu den Aufgaben. Der Sanitätsdienst sichert die medizinische Versorgung bei Großveranstaltungen, Sportevents oder Konzerten und kümmert sich um dort Erkrankte und Verletzten.

Kinderbetreuung in Kita und Hort

Sie unterstützen die Erzieher*innen in ihrer täglichen Arbeit: Begleitung von pädagogischen Angeboten wie Lesen, kreatives Arbeiten, Handwerken, Sport, Spaziergänge & Erkundungen, Singen usw. Auch hauswirtschaftliche und pflegerische Arbeiten sind jeden Tag in der Arbeit mit Kindern notwendig und jede unterstützende Hand wird gebraucht. Empathie, Verantwortungsbewusstsein und Geduld sind das, was Sie für dieses Ehrenamt mitbringen sollten.

Seniorenbetreuung

Als Ehrenamtliche übernehmen Sie Tätigkeiten, die jenseits der Pflege wichtig sind. Sie lesen vor, begleiten die Senioren zum Arzt, zum Einkauf oder erledigen diesen allein. Sie führen den Hund aus, helfen beim Ausfüllen von Formularen oder sind einfach nur da für einen Plausch. Eine spezielle Ausbildung benötigen Sie nicht, nur Empathie und Freude an der Arbeit mit Menschen.

Breitenausbildung

Unsere Erste-Hilfe-Trainerinnen und –Trainer vermitteln Kenntnisse in erster Hilfe, z. B. für Führerscheinbewerber oder für betriebliche Ersthelfer. Wer bereits eine medizinische Qualifikation mitbringt, kann auch als Fachdozent in unterschiedlichen Bereichen aktiv werden und so Aus- und Weiterbildung im Sanitätsdienst, Bevölkerungsschutz oder der Pflege übernehmen. Wir Johanniter qualifizieren Sie zum Erste-Hilfe-Trainer oder Fachdozent. Wir begleiten Sie auf dem gesamten Weg bis zur fertigen Lehrkraft. Als Lehrkraft der Johanniter erwartet Sie eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit. Sie unterrichten viele unterschiedlichen Zielgruppen in den unterschiedlichsten Kursformaten.

Rettungshundestaffel

Die Rettungshunde suchen vermisste oder verschüttete Menschen zum Beispiel verlaufene Senioren, Wanderer oder Menschen nach Hauseinstürzen. Dazu benötigen Sie und Ihr Hund eine intensive Ausbildung, die ca. 2 bis 3 Jahre umfasst. Sie und Ihr Hund sollten körperlich fit sein. Sie sollten mobil sein. Wenn die Vorrausetzungen erfüllt sind, dann finden Sie ein tolles Team, das neben der Arbeit auch sehr viel Spaß miteinander hat. Die Staffel unterstützt den Katastrophenschutz oder den Sanitätsdienst bei ihren Einsätzen.

Motorradstaffel

Durch ihre vielfältigen Einsatzmöglichkeiten werden die Einsatzmotorräder und die Fahrer sehr gern als First Responder zur Erstversorgung von Unfallopfern oder Erkrankten, eingesetzt, aber auch bei Großveranstaltungen, wie Bikertreffen, Kirchtagen oder Sportereignissen, sowie zur Absicherung von Kolonnenfahrten. Ein weiteres Einsatzfeld kann die Stauhilfe sein. Sie versorgen liegengebliebene oder im Stau steckende Verkehrsteilnehmer. Bei der Motorradstaffel wartet ein sehr vielfältiges und spannendes Einsatzfeld auf Sie. Um bei der Motorradstaffel eingesetzt zu werden, müssen Sie mind. 30 Jahre alt sein, eine Fahrpraxis von mindestens 3 Jahren, bzw. 15.000 km Laufleistung nachweisen. Ausnahmen sind in Einzelfällen möglich. Je nach Einsatzgebiet ist eine medizinische Fachausbildung (z.B. Rettungssanitäter) Voraussetzung.

Hospizdienst

Sie betreuen und begleiten die Sterbenden zuhause, im Krankenhaus oder im Pflegeheim, gehen mit ihnen spazieren, lesen vor, schaffen Vertrauen und stehen für hilfreiche Gespräche zur Verfügung oder sind einfach da als Zuhörer und Mensch, der viel Zeit hat. Dadurch können Sie auch die Angehörigen entlasten, damit diese z. B. selbst Arztbesuche oder Behördengänge erledigen können. Außerdem können Sie sich auch in der Öffentlichkeitsarbeit engagieren oder in der Trauerbegleitung tätig werden. Für diese Aufgabe werden Sie intensiv vorbereitet und geschult und von erfahrenen hauptamtlichen Koordinatorinnen begleitet. Regelmäßiger Austausch untereinander stärkt und unterstützt das Team.

Lacrima

Unser Trauerzentrum Lacrima bietet individuelle Betreuung und Unterstützung, die jedem Kind hilft, seinen persönlichen Trauerweg zu finden. In kleinen Trauergruppen können die Betroffenen ihre Erfahrungen und Gefühle teilen und lernen, dass sie in dieser schwierigen Situation nicht alleine sind. Als Trauerbegleiter gestalten und betreuen Sie Gruppenstunden, stehen den Kindern als Vertrauensperson zur Seite und organisieren gelegentliche Ausflüge. Vor Beginn bilden wir Sie speziell zum Trauerbegleiter für Kinder und Jugendliche aus und stellen darüber hinaus Weiterbildungen und Supervisionen zur Verfügung. Sie sollten eine gefestigte Persönlichkeit besitzen und mit Tod und Sterben umgehen können.

Arbeit mit Geflüchteten

In unseren Einrichtungen für geflüchtete Menschen erhalten diese Betreuung und Versorgung. Professionelle Sozialarbeiter unterstützen Geflüchtete in vielen rechtlichen und bürokratischen Dingen, echte Integration geht aber viel weiter! Wenn Sie etwas für diese Menschen tun möchten, gibt es vielfältige Möglichkeiten, Geflüchtete zu unterstützen. Zeigen Sie ihnen wie wir leben. Besuchen Sie Museen, Sportveranstaltungen mit ihnen oder nehmen Sie sie einfach mal mit in Ihren Sportverein. Verbringen Sie Zeit mit den Kindern oder machen Sie gemeinsam Musik, kochen Sie zusammen und vor allem sprechen Sie mit den Geflüchteten. Es hilft Ihnen, die deutsche Sprache und vor allem unseren Alltag besser zu verstehen.

Rettungsdienst

Sie haben eine medizinische Vorbildung (Rettungssanitäter, -Assistent oder Notfallsanitäter) einen Führerschein Klasse C und Interesse an der Notfallmedizin, dann freuen sich unsere hauptamtlichen Mitarbeiter*innen über Ihre Unterstützung auf dem Rettungswagen. Sie müssen die Bereitschaft mitbringen Nacht- und Wochenenddienste zu übernehmen. Dafür erwarten Sie tolle Teams und verantwortungsvolle Aufgaben.

Fahrdienst

Teilhabe am Leben und an kulturellen Angeboten, ohne Sie als ehrenamtliche Helfer könnten viele Menschen mit Behinderungen diese gar nicht wahrnehmen. Wenn Sie gern mit  mobilitätseingeschränkten Menschen arbeiten und es Ihnen Spaß macht mit dem Auto unterwegs zu sein, dann freuen sich die Mitarbeitenden im Fahrdienst über Ihre Unterstützung. Sie sollten im Besitz eines Führerscheins mit Personenbeförderung sein. Ein Einsatz als Beifahrer ist aber auch möglich.

Jugendarbeit/Jugendtreff

In Jugendgruppen und Schulsanitätsdiensten treffen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, die die Begeisterung an Erster Hilfe eint, zur Ausbildung zum Ersthelfer*in. Aber auch Spiele und gemeinsame Gruppenaktivitäten kommen in der Johanniter-Jugend nicht zu kurz. Kinder und Jugendliche kommen regelmäßig in unsere Gruppenangebote, finden bei uns Freunde und erleben Gemeinschaft. Wenn man bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und über 16 Jahre alt ist, kann man sich zum Jugendgruppenleiter*in ausbilden lassen. Jugendgruppenleiter*innen bereiten sich in einer theoretischen und praktischen Ausbildung darauf vor, selbst Jugendgruppen zu leiten, altersgerechte Angebote für Kinder zu erstellen und Minderjährige verantwortungsvoll zu betreuen.

Psychosoziale Notfallversorgung (PSNV)

Der plötzliche Tod oder die schwere Verletzung eines Menschen ist für Angehörige, Beteiligte aber auch Einsatzkräfte eine außergewöhnliche Belastung.  Insbesondere in den ersten Stunden sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Johanniter PSNV-Team für Menschen nach solchen Situationen da.  

Wir unterstützen …   

  • indem wir für Betroffene da sind
  • indem wir Hinweise geben
  • die nächsten Schritte
  • mit weiterer Hilfe   

Die PSNV-Teams der Johanniter werden durch die Rettungsleitstellen alarmiert und begleiten die Betroffenen.