70 Jahre Johanniter in Nürnberg
Buntes Programm bei den Johannitern zum Tag der offenen Tür
Seit 70 Jahren gibt es die Johanniter-Unfall-Hilfe in Mittelfranken. Begonnen hat alles 1956 in Nürnberg. Es folgten im Laufe der Zeit weitere Ortsverbände in Ansbach, Erlangen, Fürth, Lauf und Schwabach-Roth. Bis 2008 fusionierten alle nach und nach zum heutigen Regionalverband Mittelfranken mit seinen vielfältigen Angeboten. So wurde der Verband zu dem verlässlichen Partner in ganz Mittelfranken, der er heute ist.
„Wir sind unglaublich stolz auf unser vielfältiges Portfolio“, verrät Kevin Schwarzer, Mitglied des Regionalvorstandes. Sein Kollege Michael Seitz ergänzt: „Wir haben über 25 verschiedene Angebote: Von Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz, Notrufdienste über Ganztagsschulen, Obdachlosenhilfe und Rückholdienst bis hin zu Trauergruppen und Lesehunde.“
Was die Johanniter in Mittelfranken alles können und zu bieten haben, zeigten sie am Tag der offenen Tür am vergangenen Samstag an der Regionalgeschäftsstelle in Nürnberg.
Buntes Programm für die ganze Familie
Ab 11 Uhr gab es für alle Besucherinnen und Besucher ein buntes Mitmachprogramm. Nach der Begrüßung, gefolgt von einer kurzen Andacht hatten die Kinder aus dem Johanniter-Kindergarten „Weltraumentdecker“ ihren großen Auftritt und sangen zwei Lieder für die Besuchenden.
Damit alle Gäste den Überblick behielten, gab es in diesem Jahr erstmals eine Aktion für Alle. An fast jeder Station konnten Stempel gesammelt werden. Am Ende gab es ein kleines Geschenk als Erinnerung an den Tag.
Für Jung und Alt gab es viel zu entdecken
Die Johanniter-Jugend machte eine Bastelaktion, ein Quiz und Tattoos. Gleichzeitig war die Hüpfburg ein Kindermagnet. Aufgrund des Wetters wurde kurzerhand eine große Garage als Aufstellort zweckentfremdet. Das Mehrgenerationenhaus der Johanniter aus Schwabach veranstaltete eine Upcycling-Bastelaktion, die Kitas sowie die Ganztagsschule boten Kinderschminken und einen Sinnesparcours, bei den Lesehunde und der Rettungshundestaffel konnten gute Gespräche geführt werden und beim Brandschutzhelfer bestand die Möglichkeit selbst einen Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen. Die Archivgruppe des Verbandes zeigte alte Filme der Johanniter sowie eine Ausstellung von Uniformen und Ausrüstung. Hier bekamen die Gäste einen Einblick in die 70-jährige Geschichte der Johanniter in der Region. Mit Hilfe der Fotobox hielten viele schöne Erinnerungen an den Tag fest. Für das leibliche Wohl sorgten die Helfenden aus der Verpflegungseinheit des Bevölkerungsschutzes.
Highlights zum Anfassen und Staunen
Im Laufe des Tages folgten weitere Höhepunkte: Die Brandschutzhelfer zeigten gleich zweimal ihr Können. Dazwischen sorgte eine Kinderdisco für Stimmung und die Rettungshundestaffel demonstrierte ihre Fähigkeiten. Der Rettungsdienst zeigte in einer Schauübung das gezielte Vorgehen bei einem Verkehrsunfall mit zwei verletzten Personen – vom ersten Kontakt bis zum Transport ins Krankenhaus.
Abgerundet wurde der Tag der offenen Tür mit einer großen Fahrzeugschau aus den Bereichen Rettungsdienst, Organtransport und Bevölkerungsschutz. Eine besondere Attraktion bildeten drei Sportwagen vom Sportwagencharity e. V.. Der Verein unterstützt die Johanniter-Trauergruppen von „Lacrima“ regelmäßig.
Trotz des einsetzenden Regens war der Tag ein voller Erfolg und die zahlreichen Besucherinnen und Besucher konnten viel über die Johanniter in Mittelfranken erfahren.
Bildrechte: Johanniter
Bilduntertitel:
Bild 1: Die Kinder aus dem Johanniter-Kindergarten „Waldmäuse“ begrüßen die Gäste mit einem Lied.
Bild 2: Bei der Schauübung zeigte die Rettungshundestaffel ihre Arbeit und fanden eine verletzte Person.