26.02.2026 | Regionalverband Mittelfranken

Ein Aschermittwoch im Wald

Johanniter-Waldkindergarten verabschiedet Fasching

Am Aschermittwoch versammelten sich die Kinder des Johanniter-Waldkindergartens „Waldmäuse“ an der Feuerstelle im verschneiten Wald. Still und konzentriert nahmen die Kinder Abschied von der Faschingszeit. Nacheinander legten die Mädchen und Jungen ihre selbst gebastelten, bunten Girlanden ins Feuer. 

Die Veränderung der Farben und Formen wurde aufmerksam verfolgt: Rauch, Schwarzwerden des Papiers, bis nur noch Asche blieb.

Kindliches Staunen und eine klare Erkenntnis „Wenn man was verbrennt, dann wird es zu Asche.“ – ein einfacher Satz, der die Erfahrung zusammenfasst: Nicht alles verschwindet, sondern es wandelt sich. Diese unmittelbare Erfahrung von Verwandlung vermittelte den Kindern ein altersgerechtes Verständnis von Loslassen und Kreislauf.

Vom Vergangenen zum Neuen 

Die entstandene Asche wird in den kommenden Tagen mit frischer Erde vermischt und dient als Grundlage für das Einpflanzen von Samen. So wird aus Vergangenem Nährboden für Neues. Gerade im Wald wird dieser natürliche Kreislauf spürbar: Loslassen, Verwandlung und Neubeginn — mitten im Winter mit dem Blick auf den kommenden Frühling. Das merken auch die Kinder in der Johanniter-Kita „Waldmäuse“.