21.04.2026 | Regionalverband Mittelfranken

Für ein gutes Aufwachsen

Zum Internationalen Kindergartentag am 21. April betonen die Johanniter: Kindertagesstätten sind wichtige Angebote der frühkindlichen Bildung.

„Kindertagesstätten bieten Kindern wesentliche Entwicklungsräume“, sagt Sandra Kohl, zuständig für die Kindertagesstätten der Johanniter in Mittelfranken. „In der Gemeinschaft mit anderen machen sie vielfältige Erfahrungen und erhalten unterschiedlichste Impulse. Das unterstützt Kinder darin, ihre Persönlichkeit und ihre Fähigkeiten zu entwickeln sowie soziales Verhalten zu lernen.“ Nicht zuletzt, so Kohl, fördern Kinderkrippen und -gärten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und entlasten die Eltern. „All das macht auch die Johanniter-Kindertagesstätten zu einem Teil unserer gelebten Hilfe von Mensch zu Mensch“, sagt Sandra Kohl. 

Der Johanniter-Fachdienst in Mittelfranken für Inklusion und Einzelintegration unterstützt die Kindertagesstätten. Kinder mit Behinderungen oder speziellem Förderbedarf in den Johanniter-Kitas erhalten gezielte Hilfestellungen. Der Fachdienst hilft unter anderem durch Förderung des einzelnen Kindes und durch Begleitung im Gruppenalltag. Zusätzlich arbeitet er eng mit Eltern, dem Kita-Team sowie Ämtern zusammen. Das Ziel ist eine inklusive Betreuung. 

Der Internationale Kindergartentag wird jährlich am 21. April begangen, dem Geburtstag des Pädagogen Friedrich Fröbel. Er gründete 1840 den ersten Kindergarten. Sein zukunftsweisendes pädagogisches Konzept betonte die Bedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung und Bildung.

Das Ziel: gute Entwicklungschancen für alle Kinder 

Die Johanniter sind deutschlandweit der größte Träger von Kindertageseinrichtungen. Auch in Bayern betreibt die Johanniter-Unfall-Hilfe zahlreiche Krippen und Kindergärten. Das vielfältige Angebot umfasst unter anderem auch Waldkindergärten und integrative Kindertagesstätten. Die mehr als 200 bayerischen Johanniter-Kindertagesstätten (Kitas) betreuen über 11.000 Kinder, bei Bedarf auch ganztags. „Unsere Kitas sollen allen betreuten Kindern bestmögliche Bildungs- und Entwicklungschancen ermöglichen – unabhängig von ihrer Konfession, Nationalität oder ihrem Kulturkreis“, betont Kohl. In Mittelfranken unterhalten die Johanniter 19 Kitas in den Städten Erlangen, Fürth, Nürnberg, Oberasbach, Schwabach, Wendelstein und Uffenheim. Zwei Kindereinrichtungen im oberpfälzischen Postbauer-Heng runden das Angebot ab.

Gezielt unterstützen die Johanniter übrigens auch die Ausbildung pädagogischer Fachkräfte etwa durch Berufspraktika. Zudem bildet die Johanniter-Fachakademie für Sozialpädagogik in Regensburg Erzieherinnen und Erzieher aus.

Weitere Infos sowie die Profil und Konzepte der mittelfränkischen Johanniter-Kitas gibt es auf der Internetseite www.johanniter.de/mittelfranken/kita

Foto:J ohanniter/Marcus Brodt - Marcus Brodt