Updates und Aktuelles
Unser Jahr 2026
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Vom 1. bis 4. Oktober 2026 fand das alljährliche Trainingswochenende der Johanniter-Rettungshundestaffel statt – bei bestem Wetter und bewährtem Ablauf. Die Teilnehmenden reisten bereits am 1. Oktober an und bezogen wie gewohnt Quartier im Feriendorf Hagbügerl bei Waldmünchen.
Drei Tage, drei besondere Trainingsorte: Am Freitag übten die Einsatzkräfte im felsigen Gelände am Roßhof, der zum Forstamt Roding gehört. Am Samstag stand der Standortübungsplatz in Waffenbrunn auf dem Programm. Den Abschluss bildete am Sonntag ein außergewöhnliches Training auf dem Gelände der Firma Huber und Rappl – mitten in echten Betonröhren. Diese Übung unter engen, realitätsnahen Bedingungen war der Höhepunkt des Wochenendes und bereitete die Teilnehmenden gezielt auf besondere Einsatzlagen vor.
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Bildcollage zum Tag der offenen Tür im Tierheim Roth Am 19. September 2026 beteiligte sich die Johanniter-Rettungshundestaffel am Tag der offenen Tür im Tierheim Roth. Anlass war zugleich das 40-jährige Bestehen des Tierheims.
Auf Einladung des Tierheims richtete die Staffel einen Informationsstand aus und stellte Einsatzaufgaben, Ausbildung und Einsatzmöglichkeiten vor.
Um 10:00 Uhr trafen sich Teilnehmende zu einem offenen Treffen, zu dem auch alle eingeladen waren, die einen Hund aus dem Tierheim adoptiert hatten. Beim gemeinsamen Gassigang liefen rund 50 Hunde mit etwa 70 Menschen mit; die Johanniter-Rettungshundestaffel war mit fünf Einsatzkräften vertreten.
Im Anschluss betreute die Staffel den Info-Stand und führte bis zum Veranstaltungsende um 17:00 Uhr viele Gespräche zu Prävention, erster Orientierung bei Vermisstensuchen und zur ehrenamtlichen Mitarbeit. Besonders geschätzt wurde die Möglichkeit, Hunde und Hundeführende in lockerer Atmosphäre kennenzulernen und Fragen zur Ausbildung zu stellen.
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Anfang Juli erreichte Mona König von der Johanniter-Rettungshundestaffel ein Hilferuf von einer Bekannten. Sie hatte einen Unfall und ist mit Schrauben im Knie aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen worden. Da sie das Bein nicht belasten durfte, aber alleine auf zwei Ebenen zu Hause wohnt, wäre ein zweiter Rollstuhl in der Wohnung eine große Bereicherung.
Nach kurzer Absprache innerhalb der Johanniter wurde der Bekannten der Trainingsrollstuhl der Rettungshundestaffel zur Verfügung gestellt. Mona König brachte den Rollstuhl nach Nürnberg direkt in die Wohnung der Betroffenen. Als sie nach ein paar Wochen wieder Kontakt aufgenommen hatte, um den Rollstuhl wieder abzuholen, unterhielten sich die beiden. Mona König erklärte, für was der Rollstuhl in den nächsten Tagen gebraucht wurde. Es stand ein Lehrgang der Hundestaffel im Kalender.
Bei den Lehrgängen lernen die Hunde Situationen mit Rollstühlen kennen. Oft ein unbekanntes Ding im Leben der Vierbeiner. Doch bei Einsätzen kommt es durchaus vor, das Vermisste im Rollstuhl sitzen oder herausgefallen sind und der Rollstuhl in unmittelbarer Nähe liegt. „Wir legen immer großen Wert darauf, dass die Hunde viele denkbare Situationen kennen lernen, damit sie auch mit „komischen“ Dingen vertraut werden und sicher den Fund einer vermissten Person anzeigen können“, berichtet Mona König.
Bei der Abholung des Rollstuhls übergab die Bekannte grinsend einen Umschlag an die Helferin der Johanniter. Sie wollte sich erkenntlich zeigen und fand, dass eine kleine finanzielle Unterstützung eine gute Gegenleistung wäre.
Die Mitglieder der mittelfränkischen Johanniter-Rettungshundestaffel bedanken sich herzlich für die Spende.
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© Klaus Dewina und Simone EnderleinMensch und Hund sind hoch konzentriert. Ausbilder-Workshop der Johanniter-Rettungshundestaffel
Auf dem Truppenübungsplatz Roding im oberbayerischen Landkreis Cham trafen sich am ersten Augustwochenende die Ausbilderinnen und Ausbilder der bayerischen Johanniter-Rettungshundestaffeln zum dritten Workshop-Wochenende. Die Veranstaltung fördert den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung der Ausbildungsmethoden in den Rettungshundestaffeln. Organisiert wurde der Workshop von den Johannitern aus Straubing.
Hitze als Herausforderung
Insgesamt nahmen 15 Personen und 16 Hunde teil. Aus Mittelfranken waren die Ausbilderinnen Karin Münch und Ingrid Bierschneider dabei. Wie brachten neue, praxisnahe Ideen mit nach Hause, die nun in die wöchentlichen Trainings der Johanniter-Staffel einfließen sollen.
Die Arbeit auf dem Gelände war wegen der hohen Temperaturen besonders anstrengend. Gleichzeitig lieferte die Hitze wertvolle Erkenntnisse zur Trainingsgestaltung, zum Umgang mit Belastungen und zur Stärkung der Zusammenarbeit in den Teams. Die Teilnehmenden bereicherten sich gegenseitig mit Erfahrungen und konkreten Übungsformaten.
Bildquelle: Johanniter
Bilduntertitel: Der Hund zeigt auf seine Weise an, dass er jemanden im Wald gefunden hat.
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© Reinhold SchichtlVorsichtig suchten die Hunde das Trümmerfeld nach verschütteten Personen ab. Vor kurzem wurde eine neue Gruppe für die Trümmersuche bei den bayerischen Johannitern gegründet. Zwei Mitglieder davon kommen aus dem Regionalverband Mittelfranken. Sie organisierten jetzt ein anstrengendes Training – speziell für Trümmersuche. Teilgenommen haben Mensch-Hund-Teams aus den Johanniter-Rettungshundestaffeln Mittelfranken, München, Schweinfurt und Straubing.
Damit sich die Hunde an unterschiedliche Temperaturen und außergewöhnliche Geräusche gewöhnen konnten, fand der erste Übungstag im Technikkeller eines Freizeitbades statt. Auch für die Hundeführer waren die Begebenheiten vor Ort eine Herausforderung. Die zerklüfteten Räumlichkeiten machten eine gezielte Orientierung am Anfang nicht leicht.
Am zweiten Tag ging es auf einen realistischen Abbruch-Trümmerhaufen der Firma Max Bögl in Neumarkt. Die Teams trainierten das sichere Begehen des Areals mit noch beweglichen Trümmern ebenso wie das selbstständige Arbeiten und zielgerichtete Anzeigen einer versteckten Person.
Das gesamte Trainingswochenende war für alle Beteiligten sehr intensiv und gleichzeitig mit viel Erfahrungsaustausch verbunden. Ein besonderer Dank geht an die Betreiber des Freizeitbades und die Firma Max Bögl für die Bereitstellung der Trainingsmöglichkeiten.
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© Ingrid BierschneiderDie Rettungshundeführerin Patricia Danel hat zusammen mit ihrem Labrador-Mix Milo die Prüfung zum Rettungshunde erfolgreich abgelegt. Für die beiden war es diesmal in Bad Staffelstein bereits die zweite Prüfung.
Die bestandene, bundesweit anerkannte Flächenprüfung qualifiziert die Einsatzberechtigung des Mensch-Hund-Teams um weitere zwei Jahre. Damit erfüllen sie die Voraussetzungen, an Einsätzen der Staffel teilzunehmen und bei Personensuchen auszurücken.
Prüfung mit hohem Praxisbezug
Die Prüfung stellte hohe, praxisnahe Anforderungen. Gefordert waren umfassende Kenntnisse in Kynologie, Erste Hilfe für Menschen und Hunde, Einsatztaktik sowie Kartenkunde. Im anschließenden Verweistest musste der Hund seine Fähigkeit unter Beweis stellen, eine vermisste Person sicher anzuzeigen.Den Abschluss bildete eine reale Flächensuche auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Aufgabe war an eine komplexe Einsatzsituation angelehnt: Suche unter Zeitdruck, Einsatzsimulation sowie medizinische Erstversorgung der aufgefundenen Person gehörten zur Bewertung.
„Diese Prüfung verlangt den Mensch‑Hund‑Teams viel Wissen und Können ab – fachlich, körperlich und mental. Dass unser Team die Anforderungen mit Bravour gemeistert hat, zeigt die hohe Qualität unserer Ausbildung“, freut sich Ingrid Bierschneider, Staffelleiterin der Johanniter-Rettungshundestaffel.
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© Ingrid BierschneiderDie Johanniter-Rettungshundestaffel sowie die Drohnen-Einheit besuchten den Rittertag in Rothenburg ob der Tauber. Am Vormittag erklärten die Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel Kindern im Grundschulalter anschaulich die Aufgaben von Rettungshunden und den richtigen Umgang mit Hunden. Ebenso stellte die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Drohne ihre Arbeit vor. Anschließend durften sich die Kinder verstecken; die Staffel nutzte die Gelegenheit für eine praktische Suche mit fünf geprüften Hunden. Die SEG Drohne unterstütze dabei.
Parallel zur Kinderaktion fand für die anwesenden Jugendlichen ein kompakter Erste-Hilfe-Kurs statt. Am Nachmittag tauschten die Gruppen: Die Jugendliche erlebten die Vorführung, die Kinder erhielten eine Auffrischung in Grundlagen der Ersten Hilfe.
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© Ingrid BierschneiderZwei Helferinnen der Johanniter-Rettungshundestaffel aus Mittelfranken haben bei der Prüfung in Leipzig ihr Können unter Beweis gestellt. Nicole Neher aus Nürnberg legte mit May das erste Mal die Prüfung ab. Für Judith Breinl und Pearly aus Röttenbach war es eine der regelmäßigen Wiederholungsprüfungen.
Die bestandene, bundesweit anerkannte Flächenprüfung qualifiziert die Einsatzberechtigung der beiden Teams um zwei Jahre. Damit erfüllen sie die Voraussetzungen, an Einsätzen der Staffel teilzunehmen und bei Personensuchen auszurücken.
Prüfung mit hohem Praxisbezug
Die Prüfung stellte hohe, praxisnahe Anforderungen. Gefordert waren umfassende Kenntnisse in Kynologie, Erste Hilfe für Menschen und Hunde, Einsatztaktik sowie Kartenkunde. Im anschließenden Verweistest mussten die Hunde ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, eine vermisste Person sicher anzuzeigen.Den Abschluss bildete eine reale Flächensuche auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Aufgabe war an eine komplexe Einsatzsituation angelehnt: Suche unter Zeitdruck, Einsatzsimulation sowie medizinische Erstversorgung der aufgefundenen Person gehörten zur Bewertung.
„Ich bin sehr stolz auf die Nicole, Judith und ihre beiden Hunde“, freut sich Ingrid Bierschneider, Leiterin der Johanniter-Rettungshundestaffel Mittelfranken. „Diese Prüfung verlangt den Mensch‑Hund‑Teams viel Wissen und Können ab – fachlich, körperlich und mental. Dass unser Team die Anforderungen mit Bravour gemeistert hat, zeigt die hohe Qualität unserer Ausbildung.“
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Johanniter-Rettungshundestaffel starten mit drei erfolgreichen Prüfungen ins Jahr
Alle drei Teams der Johanniter-Rettungshundestaffel Mittelfranken haben am vergangenen Wochenende die Wiederholungsprüfung erfolgreich bestanden. Valeria Dresel mit Luna (Schwarzenbruck), Karin Münch mit Lennox (Cham) und Brigitte Stengl mit Gonzo (Nürnberg) absolvierten dazu ein intensives Prüfungswochenende in Schweinfurt.
Die bestandene, bundesweit anerkannte Flächenprüfung verlängert die Einsatzberechtigung der Teams um weitere zwei Jahre. Damit erfüllen sie die Voraussetzungen, weiterhin an Einsätzen der Staffel teilzunehmen und bei Personensuchen auszurücken.
Prüfung mit hohem Praxisbezug
Die Prüfung fand in Schweinfurt statt und stellte hohe, praxisnahe Anforderungen. Gefordert waren umfassende Kenntnisse in Kynologie, Erste Hilfe für Menschen und Hunde, Einsatztaktik sowie Kartenkunde. Im anschließenden Verweistest mussten die Hunde ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, eine vermisste Person sicher anzuzeigen.Den Abschluss bildete eine reale Flächensuche auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Aufgabe war an eine komplexe Einsatzsituation angelehnt: Suche unter Zeitdruck, Einsatzsimulation sowie medizinische Erstversorgung der aufgefundenen Person gehörten zur Bewertung.
„Ich bin sehr stolz auf die drei Teams und ihre vierbeinigen Begleiter“, sagt Ingrid Bierschneider, Leiterin der Johanniter-Rettungshundestaffel Mittelfranken. „Diese Prüfung verlangt den Mensch‑Hund‑Teams viel Wissen und Können ab – fachlich, körperlich und mental. Dass unser Team die Anforderungen mit Bravour gemeistert hat, zeigt die hohe Qualität unserer Ausbildung.“
Kurzprofil Johanniter-Rettungshundestaffel Mittelfranken
Die Staffel bildet regelmäßig Hund-Mensch-Teams für Sucheinsätze aus und stellt Einsatzkräfte für Katastrophen- und Rettungsdienste. Die Flächenprüfung ist bundesweit anerkannt und Voraussetzung für den Einsatzbetrieb der Staffel. -
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© Ingrid BierschneiderLehrgang der Johanniter – Organisationsübergreifende Rettungshundeteams trainierten gemeinsam
Bereits zum 14. Mal richtete die Rettungshundestaffel der mittelfränkischen Johanniter Mitte September 2026 einen mehrtägigen Lehrgang für Rettungshundeteams aus. 15 Teilnehmende trainierten gemeinsam mit 19 Hunden die Flächen- und Gebäudesuche – organisationsübergreifend und unabhängig vom jeweiligen Ausbildungsstand.
Teams aus vier Hilfsorganisationen gemeinsam im Einsatz
Rettungshundeteams des Arbeiter-Samariter-Bundes, des Bayerischen Roten Kreuzes, vom Deutschen Rettungshunde-Verein sowie der Johanniter-Unfall-Hilfe trainierten gemeinsam. Dabei richteten sich die Trainingsinhalte an alle Teams – egal ob Junghund oder erfahrener Suchhund und unabhängig von der jeweiligen Anzeigeform.
Praxisnahe Trainingsorte
Den Freitag verbrachten alle in einem Waldgebiet bei Berg bei Neumarkt. Samstags folgte ein Training im Wald bei Feucht, bevor am Sonntag eine Übung auf dem Gelände der Firma Bögl den Lehrgang abschloss. Die wechselnden Umgebungen sorgten für abwechslungsreiche und realitätsnahe Trainingsbedingungen.
Erfahrene Ausbilder vermittelten Praxiswissen
Nicole Neher und Karin Münch von den Johannitern aus Mittelfranken leiteten den Lehrgang gemeinsam mit Christine Steger von der Rettungshundestaffel des Deutschen Rettungshunde-Vereins Bayerwald. Im Mittelpunkt standen das Erkennen von Stärken und Schwächen bei Hund und Hundeführenden, die gezielte Problembearbeitung bei der Anzeige und Suche sowie eine individuelle Förderung jedes einzelnen Teams.
Mit vielen Eindrücken und neuen Möglichkeiten zur eigenen Trainingsgestaltung können alle Teilnehmenden auf einen erfolgreichen Lehrgang zurückblicken.
Bildquelle: Ingrid Bierschneider
Bilduntertitel: Alle Teilnehmenden waren stolz auf ihre Leistung beim Lehrgang.