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Unser Jahr 2026
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© Klaus Dewina und Simone EnderleinMensch und Hund sind hoch konzentriert. Ausbilder-Workshop der Johanniter-Rettungshundestaffel
Auf dem Truppenübungsplatz Roding im oberbayerischen Landkreis Cham trafen sich am ersten Augustwochenende die Ausbilderinnen und Ausbilder der bayerischen Johanniter-Rettungshundestaffeln zum dritten Workshop-Wochenende. Die Veranstaltung fördert den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung der Ausbildungsmethoden in den Rettungshundestaffeln. Organisiert wurde der Workshop von den Johannitern aus Straubing.
Hitze als Herausforderung
Insgesamt nahmen 15 Personen und 16 Hunde teil. Aus Mittelfranken waren die Ausbilderinnen Karin Münch und Ingrid Bierschneider dabei. Wie brachten neue, praxisnahe Ideen mit nach Hause, die nun in die wöchentlichen Trainings der Johanniter-Staffel einfließen sollen.
Die Arbeit auf dem Gelände war wegen der hohen Temperaturen besonders anstrengend. Gleichzeitig lieferte die Hitze wertvolle Erkenntnisse zur Trainingsgestaltung, zum Umgang mit Belastungen und zur Stärkung der Zusammenarbeit in den Teams. Die Teilnehmenden bereicherten sich gegenseitig mit Erfahrungen und konkreten Übungsformaten.
Bildquelle: Johanniter
Bilduntertitel: Der Hund zeigt auf seine Weise an, dass er jemanden im Wald gefunden hat.
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© Reinhold SchichtlVorsichtig suchten die Hunde das Trümmerfeld nach verschütteten Personen ab. Vor kurzem wurde eine neue Gruppe für die Trümmersuche bei den bayerischen Johannitern gegründet. Zwei Mitglieder davon kommen aus dem Regionalverband Mittelfranken. Sie organisierten jetzt ein anstrengendes Training – speziell für Trümmersuche. Teilgenommen haben Mensch-Hund-Teams aus den Johanniter-Rettungshundestaffeln Mittelfranken, München, Schweinfurt und Straubing.
Damit sich die Hunde an unterschiedliche Temperaturen und außergewöhnliche Geräusche gewöhnen konnten, fand der erste Übungstag im Technikkeller eines Freizeitbades statt. Auch für die Hundeführer waren die Begebenheiten vor Ort eine Herausforderung. Die zerklüfteten Räumlichkeiten machten eine gezielte Orientierung am Anfang nicht leicht.
Am zweiten Tag ging es auf einen realistischen Abbruch-Trümmerhaufen der Firma Max Bögl in Neumarkt. Die Teams trainierten das sichere Begehen des Areals mit noch beweglichen Trümmern ebenso wie das selbstständige Arbeiten und zielgerichtete Anzeigen einer versteckten Person.
Das gesamte Trainingswochenende war für alle Beteiligten sehr intensiv und gleichzeitig mit viel Erfahrungsaustausch verbunden. Ein besonderer Dank geht an die Betreiber des Freizeitbades und die Firma Max Bögl für die Bereitstellung der Trainingsmöglichkeiten.
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© Ingrid BierschneiderDie Rettungshundeführerin Patricia Danel hat zusammen mit ihrem Labrador-Mix Milo die Prüfung zum Rettungshunde erfolgreich abgelegt. Für die beiden war es diesmal in Bad Staffelstein bereits die zweite Prüfung.
Die bestandene, bundesweit anerkannte Flächenprüfung qualifiziert die Einsatzberechtigung des Mensch-Hund-Teams um weitere zwei Jahre. Damit erfüllen sie die Voraussetzungen, an Einsätzen der Staffel teilzunehmen und bei Personensuchen auszurücken.
Prüfung mit hohem Praxisbezug
Die Prüfung stellte hohe, praxisnahe Anforderungen. Gefordert waren umfassende Kenntnisse in Kynologie, Erste Hilfe für Menschen und Hunde, Einsatztaktik sowie Kartenkunde. Im anschließenden Verweistest musste der Hund seine Fähigkeit unter Beweis stellen, eine vermisste Person sicher anzuzeigen.Den Abschluss bildete eine reale Flächensuche auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Aufgabe war an eine komplexe Einsatzsituation angelehnt: Suche unter Zeitdruck, Einsatzsimulation sowie medizinische Erstversorgung der aufgefundenen Person gehörten zur Bewertung.
„Diese Prüfung verlangt den Mensch‑Hund‑Teams viel Wissen und Können ab – fachlich, körperlich und mental. Dass unser Team die Anforderungen mit Bravour gemeistert hat, zeigt die hohe Qualität unserer Ausbildung“, freut sich Ingrid Bierschneider, Staffelleiterin der Johanniter-Rettungshundestaffel.
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© Ingrid BierschneiderDie Johanniter-Rettungshundestaffel sowie die Drohnen-Einheit besuchten den Rittertag in Rothenburg ob der Tauber. Am Vormittag erklärten die Einsatzkräfte der Rettungshundestaffel Kindern im Grundschulalter anschaulich die Aufgaben von Rettungshunden und den richtigen Umgang mit Hunden. Ebenso stellte die Schnelleinsatzgruppe (SEG) Drohne ihre Arbeit vor. Anschließend durften sich die Kinder verstecken; die Staffel nutzte die Gelegenheit für eine praktische Suche mit fünf geprüften Hunden. Die SEG Drohne unterstütze dabei.
Parallel zur Kinderaktion fand für die anwesenden Jugendlichen ein kompakter Erste-Hilfe-Kurs statt. Am Nachmittag tauschten die Gruppen: Die Jugendliche erlebten die Vorführung, die Kinder erhielten eine Auffrischung in Grundlagen der Ersten Hilfe.
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© Ingrid BierschneiderZwei Helferinnen der Johanniter-Rettungshundestaffel aus Mittelfranken haben bei der Prüfung in Leipzig ihr Können unter Beweis gestellt. Nicole Neher aus Nürnberg legte mit May das erste Mal die Prüfung ab. Für Judith Breinl und Pearly aus Röttenbach war es eine der regelmäßigen Wiederholungsprüfungen.
Die bestandene, bundesweit anerkannte Flächenprüfung qualifiziert die Einsatzberechtigung der beiden Teams um zwei Jahre. Damit erfüllen sie die Voraussetzungen, an Einsätzen der Staffel teilzunehmen und bei Personensuchen auszurücken.
Prüfung mit hohem Praxisbezug
Die Prüfung stellte hohe, praxisnahe Anforderungen. Gefordert waren umfassende Kenntnisse in Kynologie, Erste Hilfe für Menschen und Hunde, Einsatztaktik sowie Kartenkunde. Im anschließenden Verweistest mussten die Hunde ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, eine vermisste Person sicher anzuzeigen.Den Abschluss bildete eine reale Flächensuche auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Aufgabe war an eine komplexe Einsatzsituation angelehnt: Suche unter Zeitdruck, Einsatzsimulation sowie medizinische Erstversorgung der aufgefundenen Person gehörten zur Bewertung.
„Ich bin sehr stolz auf die Nicole, Judith und ihre beiden Hunde“, freut sich Ingrid Bierschneider, Leiterin der Johanniter-Rettungshundestaffel Mittelfranken. „Diese Prüfung verlangt den Mensch‑Hund‑Teams viel Wissen und Können ab – fachlich, körperlich und mental. Dass unser Team die Anforderungen mit Bravour gemeistert hat, zeigt die hohe Qualität unserer Ausbildung.“
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Johanniter-Rettungshundestaffel starten mit drei erfolgreichen Prüfungen ins Jahr
Alle drei Teams der Johanniter-Rettungshundestaffel Mittelfranken haben am vergangenen Wochenende die Wiederholungsprüfung erfolgreich bestanden. Valeria Dresel mit Luna (Schwarzenbruck), Karin Münch mit Lennox (Cham) und Brigitte Stengl mit Gonzo (Nürnberg) absolvierten dazu ein intensives Prüfungswochenende in Schweinfurt.
Die bestandene, bundesweit anerkannte Flächenprüfung verlängert die Einsatzberechtigung der Teams um weitere zwei Jahre. Damit erfüllen sie die Voraussetzungen, weiterhin an Einsätzen der Staffel teilzunehmen und bei Personensuchen auszurücken.
Prüfung mit hohem Praxisbezug
Die Prüfung fand in Schweinfurt statt und stellte hohe, praxisnahe Anforderungen. Gefordert waren umfassende Kenntnisse in Kynologie, Erste Hilfe für Menschen und Hunde, Einsatztaktik sowie Kartenkunde. Im anschließenden Verweistest mussten die Hunde ihre Fähigkeit unter Beweis stellen, eine vermisste Person sicher anzuzeigen.Den Abschluss bildete eine reale Flächensuche auf einem rund 30.000 Quadratmeter großen Gelände. Die Aufgabe war an eine komplexe Einsatzsituation angelehnt: Suche unter Zeitdruck, Einsatzsimulation sowie medizinische Erstversorgung der aufgefundenen Person gehörten zur Bewertung.
„Ich bin sehr stolz auf die drei Teams und ihre vierbeinigen Begleiter“, sagt Ingrid Bierschneider, Leiterin der Johanniter-Rettungshundestaffel Mittelfranken. „Diese Prüfung verlangt den Mensch‑Hund‑Teams viel Wissen und Können ab – fachlich, körperlich und mental. Dass unser Team die Anforderungen mit Bravour gemeistert hat, zeigt die hohe Qualität unserer Ausbildung.“
Kurzprofil Johanniter-Rettungshundestaffel Mittelfranken
Die Staffel bildet regelmäßig Hund-Mensch-Teams für Sucheinsätze aus und stellt Einsatzkräfte für Katastrophen- und Rettungsdienste. Die Flächenprüfung ist bundesweit anerkannt und Voraussetzung für den Einsatzbetrieb der Staffel.