Johanniter sichern den 52. BMW BERLIN‑MARATHON – Einsatz für Spitzen‑Laufsport
Im Zentrum der medizinischen Versorgung standen über 300 ehrenamtliche Helfende der Johanniter, die mit Fachkompetenz und Einsatzbereitschaft für die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler sorgten.
Beim BMW BERLIN‑MARATHON 2026 ging es wieder um Höchstleistungen: 42,195 Kilometer Strecke, rund 56.000 Teilnehmende und hunderttausende begeisterte Zuschauende sorgten für eine mitreißende Kulisse. Im Zentrum der medizinischen Versorgung standen über 300 ehrenamtliche Helfende der Johanniter, die mit Fachkompetenz und Einsatzbereitschaft für die Sicherheit der Sportlerinnen und Sportler sorgten.
Die Johanniter leisteten qualifizierte Erste Hilfe nicht nur beim Marathon, sondern auch beim Inlineskating‑Marathon und bei zahlreichen Veranstaltungen des Rahmenprogramms. Für viele Helfende dauerte der Einsatz damit das ganze Wochenende.
Die Absicherung war das Ergebnis intensiver Vorbereitung: „Rund zehn Monate planen wir die medizinische Begleitung des Berlin-Marathons“, erklärt Björn Teuteberg, Regionalvorstand der Johanniter in Berlin. „Auch nach vielen Jahren erfordert eine Veranstaltung dieser Größenordnung eine präzise Vorbereitung, eingespielte Abläufe und vor allem ein starkes Team. Seit zwei Jahrzehnten sind wir verlässlicher Partner bei der medizinischen Absicherung großer Sportereignisse in Berlin.“
Entlang der Strecke standen mehr als 40 Unfallhilfsstellen – an nahezu jedem Kilometer, stationär und mobil – um eine schnelle Versorgung im gesamten Veranstaltungsgebiet zu gewährleisten. Direkt an der Ziellinie sorgte ein umfassend ausgestattetes Medical Center für die bestmögliche medizinische Betreuung der Sportlerinnen und Sportler. Unterstützt wurde das Team von etwa 30 Sanitätsstreifen vor Ort. Außerdem waren über ein Dutzend Motorräder und mehrere Fahrradstreifen im Einsatz.
Unterstützt wurden die Berliner Johanniter von Einsatzkräften aus nahezu allen Bundesländern – unter anderem aus Bayern, Niedersachsen und Thüringen – sowie von Kolleginnen und Kollegen aus Wien. Sie leisteten qualifizierte Erstversorgung direkt an der Strecke oder in Unfallhilfsstellen und organisierten bei Bedarf den Transport in Krankenhäuser.
„Bei den Hilfeleistungen handelte es sich meistens um Bagatellverletzungen, Erschöpfungserscheinungen oder Kreislaufprobleme“, sagt Denis Freund, Fachbereichsleiter Sanitätsdienste und Bevölkerungsschutz der Johanniter in Berlin. „Unsere Einsatzkräfte haben alle kritischen Situationen sicher gemeistert. Sowohl die Teilnehmenden als auch unser Team waren sehr gut vorbereitet.“
Ein solcher Großeinsatz ist nur im Zusammenspiel vieler Beteiligter möglich. „Unser besonderer Dank gilt den mehr als 300 ehrenamtlichen Johanniterinnen und Johannitern, die an diesem Wochenende im Einsatz waren“, betont Björn Teuteberg. „Für die vertrauensvolle Zusammenarbeit danken wir ebenso unseren Kolleginnen und Kollegen der befreundeten Hilfsorganisationen: Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Malteser Hilfsdienst und Technisches Hilfswerk. Ein Großereignis wie der BMW BERLIN-MARATHON ist nur gemeinsam zu bewältigen.“