Großübung am SeeCampus Niederlausitz
Szenario stellte Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen
Am Freitag, den 25. September 2026, beteiligten sich die Johanniter Südbrandenburg an einer groß angelegten Katastrophenschutzübung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz am SeeCampus Niederlausitz in Schwarzheide. Gemeinsam mit Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz sowie der Polizei wurde das Vorgehen bei einer Amoklage unter realitätsnahen Bedingungen trainiert.
Das angenommene Szenario stellte die Einsatzkräfte vor besondere Herausforderungen. Nach einer Gewalttat mit zahlreichen Betroffenen mussten Verletzte gesichtet, medizinisch versorgt und betreut sowie die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einsatzkräften koordiniert werden. Ziel der Übung war es, die Abläufe bei einem sogenannten MANV (Massenanfall von Verletzten) zu trainieren und die Zusammenarbeit aller beteiligten Kräfte weiter zu stärken.
Die Johanniter waren mit mehreren Einheiten aus Südbrandenburg vertreten. Die SEG Betreuung Vetschau übernahm Aufgaben in der Betreuung und Versorgung betroffener Personen. Die SEG Betreuung Lübben unterstützte die Übung mit einem Krankentransportwagen (KTW) und weiteren Einsatzkräften.
Für ein besonders realistisches Übungsgeschehen sorgte das Team der Realistischen Unfalldarstellung (RUD) der Johanniter. Die Helferinnen und Helfer schminkten und bereiteten die Verletztendarsteller professionell vor und stellten unterschiedliche Verletzungsmuster realitätsnah dar. Dadurch konnten die Einsatzkräfte die Versorgung der Betroffenen unter möglichst authentischen Bedingungen trainieren.
Die Johanniter Südbrandenburg engagieren sich mit zahlreichen ehrenamtlichen Einheiten im Bevölkerungsschutz in Südbrandenburg. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unterstützen regelmäßig bei Übungen, Großschadenslagen und Einsätzen in der Region sowie überregional im Rahmen des Katastrophenschutzes.