Ostholsteiner Retter holen sich Silber beim Tag der Johanniter
Das Johanniter-Retterteam aus Ostholstein holte sich beim Tag der Johanniter in Linstow den zweiten Platz und fährt nächstes Jahr nach Hannover zum Bundeswettkampf
Großer Jubel im Veranstaltungssaal des Van der Valk Resort in Linstow: Der Rettungsdienst Ostholstein holte sich beim Erste-Hilfe-Wettbewerb der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. die Silbermedaille in ihrer Kategorie. Der „Tag der Johanniter“ stand unter der Schirmherrschaft von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig, die den Wettkampf vor Ort besucht hat. Beim Wettkampf in Erster Hilfe nehmen Kinder- und Jugend-Teams, Rettungshundestaffeln, Erzieherinnen und Erzieher, Ehrenamtliche aus den Sanitätsdiensten bis hin zu den Profirettern aus dem Rettungsdienst teil. Unter den kritischen Augen des Schiedsgerichtes mussten alle Mannschaften realistische Unfallszenarien in altersgerechten Schwierigkeitsgraden lösen.
„Wir sind sehr stolz auf die Leistungen all unserer Teams. Herzlichen Glückwunsch an das S-Team aus Ostholstein. Unsere Mitarbeitenden haben die Qualität ihrer Arbeit, aber auch ihr Gemeinschaftsgefühl unter Beweis gestellt“, gratuliert Yonathan Arnold, Mitglied im Regionalvorstand. Die „Fachgruppe Spontanatmung“ überzeugte mit Geschicklichkeit, ein erstklassigen Versorgung und einem kühlen Kopf. Die sieben Teammitglieder arbeiten im Ostholsteiner Rettungsdienst der Johanniter an den Standorten Bad Schwartau und Cismar.
Die Rettungsübung verlangte den Einsatzkräften aus dem Rettungsdienst ab 16 Jahren technisches Geschick und Koordination unter Zeitdruck ab: Eine Person musste aus einem verunfallten Lkw gerettet und schonend transportiert werden. Ein weiteres Fallbeispiel konfrontierte die Profi-Teams mit einem stark blutenden Verletzten aus einer Schlägerei: Die Einsatzkräfte mussten sowohl seine Schusswunde in der Leiste als auch die Stichwunde am Hals versorgen und dabei auf den Eigenschutz achten, denn der aggressive Kontrahent war noch in der Nähe.
Das waren die Aufgaben
Die Rettungsübung verlangte den Einsatzkräften aus dem Rettungsdienst ab 16 Jahren technisches Geschick und Koordination unter Zeitdruck ab: Eine Person musste aus einem verunfallten Lkw gerettet und schonend transportiert werden. Ein weiteres Fallbeispiel konfrontierte die Profi-Teams mit einem stark blutenden Verletzten aus einer Schlägerei: Die Einsatzkräfte mussten sowohl seine Schusswunde in der Leiste als auch die Stichwunde am Hals versorgen und dabei auf den Eigenschutz achten, denn der aggressive Kontrahent war noch in der Nähe.
Der Tag der Johanniter
Damit alle Szenarien realistisch wirken, wurden rund 30 Verletztendarsteller mit Kunstblut und modellierten Wunden professionell auf ihre Rollen vorbereitet. Rund 45 Schiedsrichter beobachteten den Wettbewerb. Etwa 620 Teilnehmende, Helfende und Gäste waren vor Ort dabei. Der Tag der Johanniter findet alle zwei Jahre im Landesverband Nord statt. Der nächste Wettkampf ist 2028 in Lübeck geplant.