Frauentreff fördert Austausch und Integration in Gotha
In der vergangenen Woche fand in Gotha ein erstes Treffen eines neuen Frauentreffs statt, an dem dreizehn Frauen aus Eritrea, der Ukraine und Afghanistan teilnahmen. Geleitet wurde die Veranstaltung von Kristin Exel von der Servicestelle Integration, unterstützt durch die ehrenamtlich Engagierten Rahwa Okubamariam und Tanja Hogel.
Der Frauentreff soll künftig regelmäßig stattfinden und ist als fester Bestandteil einer möglichen neuen Förderperiode des EU-AMIF Projekts vorgesehen, das vom Land Thüringen kofinanziert wird. Ziel des Angebots ist es, den interkulturellen Austausch zu stärken, gegenseitiges Lernen zu ermöglichen und die Anwendung der deutschen Sprache im geschützten Rahmen zu fördern.
Im Mittelpunkt des Auftakttreffens stand zunächst das gegenseitige Kennenlernen. Persönliche Fragen zu Herkunft, Lebenssituation in Gotha und individuellen Interessen führten zu intensiven Gesprächen und einem lebendigen Austausch. Dabei wurden zahlreiche Gemeinsamkeiten entdeckt, aber auch neue Perspektiven gewonnen.
In Zukunft soll der Schwerpunkt der Treffen darauf liegen, wie sich die Frauen im Alltag gegenseitig unterstützen und stärken können. Strategien zur Selbstfürsorge und zur Bewältigung alltäglicher Herausforderungen spielen dabei eine zentrale Rolle. Der Ansatz setzt bewusst auf die Erfahrungen und Ressourcen der Teilnehmerinnen selbst. Nach Einschätzung von Kristin Exel ist dieser gegenseitige Austausch wirkungsvoller, als externe Sichtweisen vorzugeben.
Das nächste Treffen des Frauentreffs ist für Ende Januar geplant.