Aktion "Ich achte auf Kinder" im Johanniter-Fahrdienst

Landkreis Harburg, 07. Juni 2019

Achten auf Kinder: Nils Heitkamp (von links), Werner Haarhues, Heiko Pieper und Annika Stegelmann aus dem Johanniter-Fahrdienst. Foto: Sonja Schleutker-Franke

Oft haben sie selbst kleine Gäste an Bord, wenn die Mitarbeitenden des Johanniter-Fahrdienstes im Regionalverband Harburg auf ihren Touren unterwegs sind: beispielsweise auf dem Weg zur Schule oder zu anderen Einrichtungen. Den Fahrerinnen und Fahrern ist es deshalb ein großes Anliegen, sich im Bereich Kinderschutz weiterzubilden, um für den Fall der Fälle gerüstet zu sein.

Botschaft des Kinderschutzkonzepts

Bei der Johanniter-Unfall-Hilfe gibt es seit vergangenem Jahr das bundesweite Kinderschutzkonzept "Ich achte auf Kinder". Die Fahrdienstmitarbeiter tragen deshalb einen Sticker mit der Botschaft auf ihrer Dienstkleidung.

Helena Hasenkamp, Fachstelle Kinderschutz im Landesverband Nord, erklärt das Kinderschutzkonzept: „Wir möchten die Kolleginnen und Kollegen nicht nur für die Thematik sensibilisieren, sondern ihnen vor allem Handlungssicherheit geben, damit sie wissen, wann sie eingreifen müssen und an wen sie sich im Zweifelsfall wenden können.“

"Wegsehen ist keine Lösung!"

Denn es sei wichtig, etwas zu unternehmen, wenn man das Gefühl habe, dass ein Kind in Not ist. Als Beispiel schildert sie einen fiktiven Fall, bei dem eine Mutter ein Kind mit Gewalt über den Bahnsteig schleift. „Wegsehen ist da keine Lösung! Ich würde die Mutter auf jeden Fall ansprechen“, so Hasenkamp. Das Ziel des Kinderschutzkonzepts ist es, möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu sensibilisieren und sie so zu Multiplikatoren zu machen.

Im Fahrdienst der Johanniter arbeiten derzeit 22 Mitarbeiter in Voll- und Teilzeit oder als geringfügig Beschäftigte. Wer Interesse an einem Job hat, kann sich unter fahrdienst.harburg@johanniter.de bewerben.

Pressestelle: Sonja Schleutker-Franke

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
Regionalverband Harburg
Am Saal 2
21217 Seevetal