Johanniter übergeben Rettungswagen

Frankfurt am Main , 14. Februar 2017

Bild: Johanniter ( v.l.n.r.: Martin Lessenthin (IGFM), Benjamin Nentwich (Johanniter), Khalil Al-Rasho)

Heute konnten die Johanniter einen Rettungswagen an die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) übergeben. Der Johanniter-Regionalverband Sachsen-Anhalt / Südost hat der IGFM den Rettungswagen für humanitäre Zwecke zur Verfügung gestellt. Es handelt sich dabei um ein funktionsfähiges Fahrzeug, welches mit wichtigen medizinischen Gerätschaften, beispielsweise einem EKG, einem Beatmungsgerät und einem Tragesystem übergeben wird. Im Anschluss an die heutige Übergabe wird das Fahrzeug über den beschwerlichen Landweg in den Irak überführt.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte aus Frankfurt (IGFM) unterstützt lokale Hilfsmaßnahmen im Irak. Hierfür ist sie auf funktionsfähige medizinische Geräte angewiesen. Das jetzt zur Verfügung gestellte Fahrzeug soll als mobile Gesundheitsstation eingesetzt werden. Das Vorgängerfahrzeug muss bald aus technischen Gründen aufgegeben werden, und mit dem Rettungswagen der Johanniter aus Bad Bibra wurde ein funktionsfähiger Ersatz gefunden. Die Johanniter haben sich schnell bereit erklärt, den Rettungswagen zur Verfügung zu stellen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wird mit eigenen Mitteln und Personal das Fahrzeug in den Irak überführen, um es dort einem Einsatz besonders in ländlichen Gebieten bzw. in Flüchtlingslagern zuzuführen. Die Gesellschaft  arbeitet vor Ort mit dort tätigen Medizinern und Krankenhäusern zusammen, so dass ein sachgemäßer Einsatz für die betroffenen Menschen gewährleistet ist. Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM: „Wir danken den Johannitern, die erneut als karitative Institution das humanitäre Engagement von uns Menschenrechtlern unterstützen. Schon bei den kommenden Arzteinsätzen wird der Rettungswagen im Nordirak gute Dienste tun.“

Über die IGFM

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist eine 1972 in Frankfurt am Main gegründete gemeinnützige Nichtregierungsorganisation. Sie ist weltweit durch 37 Sektionen und nationale Gruppen vertreten. Die deutsche Sektion hat rund 3.000 Mitglieder. Sie unterstützt Menschen, die sich gewaltlos für die Verwirklichung der Menschenrechte in ihren Ländern einsetzen oder die verfolgt werden, weil sie ihre Rechte einfordern. Seit 2014 setzt sich die IGFM besonders für Flüchtlinge im kurdischen Nordirak ein. Die Grundlage der Arbeit ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 1948. Die IGFM ist überparteilich und säkular. Mehr Informationen zur IGFM finden Sie unter: www.menschenrechte.de

 

 

Ihr Ansprechpartner Ulrike von Knorre

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