Johannes-Hospiz Oberberg

Das Johannes-Hospiz der Johanniter in Wiehl nimmt unheilbar kranke Menschen im Alter ab 16 Jahren auf. Im Mittelpunkt steht die individuelle Begleitung unter dem Motto „Leben bis zum Schluss“.

Wenn Leiden nicht mehr geheilt werden können und medizinische Therapien zwar Linderung, doch keine Genesung bieten, wird der Mensch mit seiner Vergänglichkeit und dem eigenen Sterben konfrontiert. In diesem letzten Lebensabschnitt müssen Angst, Wut, Schmerz und Trauer bewältigt werden. Auf diesem Weg bieten die Johanniter in ihrem Hospiz in Wiehl sowohl den Sterbenden, als auch deren Angehörigen eine fachlich qualifizierte und ganzheitliche Begleitung an.

Das Haus nimmt Menschen auf, die in Krankenhäusern nicht mehr versorgt werden können und deren häusliche Pflege nicht gesichert ist oder nicht mehr geleistet werden kann. Die Therapien werden auf und mit dem Wohngast abgestimmt. Seine Angehörigen können ihn begleiten und mit ihm im Hospiz leben.

Leben bis zum Schluss

Das Hospiz ist seit 2005 ein geschützter Ort, an dem Menschen mit fachlich kompetenter und liebevoller Begleitung ihren Abschied nehmen. Sein Leben im Hospiz kann jeder Gast möglichst frei von Schmerzen und nach eigenen Vorstellungen und Wünschen gestalten.

Den Bewohnerinnen und Bewohnern bleiben Eigenständigkeit, Entscheidungsfähigkeit und Selbstverantwortung erhalten – das garantieren die mitarbeitenden Palliativfachkräfte und Ärztinnen und Ärzte, das Pflegepersonal und die ehrenamtlichen Hospizhelferinnen und Hospizhelfer der Malteser. Das Überwachen der Schmerztherapie, die Kontrolle der Symptome sowie eine hochwertige palliativ-pflegerische und psychosoziale Betreuung sind das gemeinsame Ziel aller Mitarbeitenden.

Zum Leben bis zuletzt gehören außerdem das Feiern von Festen wie Karneval und Geburtstagen, das Ermöglichen letzter Wünsche wie Reisen ans Meer oder der Auftritt von Musikgruppen.

Details zum Leben im Hospiz