Lesehunde

Lesehunde sind unvoreingenommene und geduldige Zuhörer, die nicht bewerten, kritisieren oder auslachen.
Aus der Forschung wissen wir, dass Hunde bei Kindern die soziale Integration erhöhen, bei schüchternen oder ängstlichen Kindern das Selbstwertgefühl stärken und den eher impulsiv-emotionalen Kindern helfen, ihre Impulse besser zu kontrollieren. Das bloße Berühren des Felles wirkt oft schon beruhigend. Sogar Ängste vor Hunden können abgebaut werden. Dies alles kommt bei der Leseförderung mit Hund zum Tragen.

Wer regelmäßig liest, wird sicherer – und wer sicherer liest, tritt selbstbewusster in Schule und Alltag auf. Mit den Johanniter-Lesehunden legen wir den Grundstein für bessere Bildungschancen und eine starke Zukunft. Lesehunde nehmen Kindern die Angst vorm Vorlesen. 

Bücher sind fliegende Teppiche ins Reich der Phantasie.
James Daniel (US-amerikanischer Schriftsteller)

Warum Leseförderung auf vier Pfoten

Einmal in der Woche 20 Minuten

Kinder können „ihrem“ Johanniter-Lesehund eine Geschichte vorlesen, die auf ihre Lesefähigkeit zugeschnitten ist. Dabei findet die Interaktion zwischen Kind und Lesehund statt. Der Hundebegleiter ist nur dabei, um Fragen zu beantworten, kleine Hilfsimpulse zu geben oder um das Kind zu loben, wenn es „seine“ Geschichte vorgelesen hat. Die Johanniter- Lesehund-Teams werden im Rahmen einer Ausbildung auf diese Aufgabe vorbereitet.

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