Schul- und Individualbegleitung bedeutet, junge Menschen im Alltag in Schule, Kindergarten oder weiteren Einrichtungen zu begleiten und ihnen Teilhabe zu ermöglichen. Dabei stehen nicht Leistung oder Perfektion im Mittelpunkt, sondern Beziehung, Unterstützung und Verlässlichkeit.
Die Tätigkeit kann beispielsweise bedeuten:
junge Menschen im Alltag zu begleiten
Orientierung und Sicherheit zu geben
soziale Teilhabe zu ermöglichen
Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen
Selbstständigkeit zu fördern
Die Begleitung erfolgt dabei immer individuell und orientiert sich am jeweiligen Unterstützungsbedarf.
Die Tätigkeit geht über eine reine Assistenz oder Anwesenheit hinaus. Schul- und Individualbegleitungen gestalten Alltag aktiv mit und reagieren flexibel auf unterschiedliche Situationen.
Schul- und Individualbegleitung findet immer im Austausch mit Schulen, Kindergärten, Familien und weiteren Beteiligten statt.
Kommunikation und Zusammenarbeit sind dabei ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit.
Viele junge Menschen können Belastungen, Überforderung oder Bedürfnisse nicht immer direkt ausdrücken. Deshalb ist eine gute Beziehungsgestaltung ein wichtiger Bestandteil der Begleitung.
Nicht jeder junge Mensch lernt, kommuniziert oder reagiert gleich. Schul- und Individualbegleitung bedeutet deshalb auch, individuelle Wege zu ermöglichen und junge Menschen in ihrem eigenen Tempo zu begleiten.
Für die Tätigkeit als Schul- und Individualbegleitung braucht es nicht nur fachliches Wissen, sondern vor allem Freude an der Arbeit mit jungen Menschen und Interesse an ihrem Alltag.
Wichtig sind beispielsweise:
Offenheit und Empathie
Geduld und Verlässlichkeit
Interesse an Beziehungsgestaltung
Freude an Zusammenarbeit
wertschätzender Umgang mit anderen Menschen
Nicht jeder Tag verläuft gleich – deshalb sind Flexibilität und situatives Handeln wichtige Bestandteile der Tätigkeit.
Die Begleitungen können sehr unterschiedlich sein und immer wieder neue Situationen mit sich bringen. Deshalb ist es wichtig, sich auf verschiedene Menschen und Alltagssituationen einstellen zu können.
Fachliche Vorerfahrungen können hilfreich sein, sind jedoch nicht in jeder Maßnahme Voraussetzung.
Orientierung am Alltag der Einrichtung
Die Arbeitszeiten in der Schul- und Individualbegleitung orientieren sich überwiegend an den Zeiten von Schulen, Kindergärten und weiteren Einrichtungen.
Dies bedeutet beispielsweise:
Arbeitsbeginn häufig zum Schulstart
überwiegend Einsätze am Vormittag
Orientierung an Stundenplänen und Einrichtungszeiten
teilweise Einsätze in Nachmittagsbetreuungen
Teilzeitmodelle als häufigste Arbeitsform
Der genaue Stundenumfang richtet sich nach der jeweiligen Maßnahme.
Unterschiedliche Einsatzorte
Unsere Mitarbeitenden begleiten junge Menschen in unterschiedlichen Einrichtungen und Einsatzbereichen. Viele Einsätze können wohnortnah organisiert werden.
Mögliche Einsatzorte sind beispielsweise:
Schulen
Kindergärten
Nachmittagsbetreuungen
verschiedene Einrichtungen innerhalb der Region
Vertretungseinsätze an anderen Standorten
Für Vertretungen oder kurzfristige Veränderungen kann Mobilität hilfreich sein.
Unsere Mitarbeitenden werden während ihrer Tätigkeit fachlich begleitet und unterstützt. Pädagogisch erfahrene Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner stehen bei Fragen und Herausforderungen zur Verfügung.
Regelmäßiger Austausch innerhalb des Teams ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Mitarbeitende erhalten die Möglichkeit, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen.
Die Weiterentwicklung unserer Mitarbeitenden ist uns wichtig. Hierfür stehen interne und externe Fortbildungsangebote zur Verfügung, unter anderem über die Bildungsakademie der Johanniter in Bayern.
Schul- und Individualbegleitung findet immer im Austausch mit jungen Menschen, Familien und Einrichtungen statt. Kommunikation und Zusammenarbeit sind deshalb wichtige Bestandteile der Tätigkeit.
Familien und Einrichtungen erleben Alltag oft unterschiedlich. Schul- und Individualbegleitungen bewegen sich deshalb zwischen verschiedenen Sichtweisen und Situationen.
Dies kann beispielsweise bedeuten:
Bedürfnisse junger Menschen wahrzunehmen
belastende Situationen zu verstehen
ruhig und wertschätzend zu kommunizieren
zwischen Beteiligten zu vermitteln
gemeinsam nach Lösungen zu suchen
Ein respektvoller Umgang miteinander ist dabei besonders wichtig.
Gut begleitet von Anfang an
Uns ist wichtig, dass neue Mitarbeitende gut in ihre Tätigkeit starten können. Deshalb begleiten wir den Einstieg strukturiert und mit festen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern.
Hierzu gehören beispielsweise:
persönliche Einarbeitungsgespräche
Einführungstage im Verband und im Sachgebiet
Unterstützung durch Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner
Begleitung in der Anfangszeit
Austausch und Unterstützung im Arbeitsalltag
So möchten wir Sicherheit und Orientierung für den Einstieg schaffen.
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Aktuelle Stellenangebote finden Sie in unserem Bewerberportal. Gleichzeitig freuen wir uns auch über direkte Bewerbungen – auch dann, wenn aktuell nicht jede Maßnahme online ausgeschrieben ist.
Teilen Sie uns hierbei gerne mit:
gewünschten Einsatzort
möglichen Stundenumfang
bisherige Erfahrungen
Interesse an bestimmten Einsatzbereichen
Da sich Maßnahmen laufend verändern und neue Begleitungen hinzukommen, prüfen wir gerne gemeinsam passende Einsatzmöglichkeiten.