20.09.2026 | SEG Betreuung Schulzendorf

Spree – FLUT 2026

Johanniter unterstützen Großübung

Am 18. und 19. September 2026 beteiligten sich die Johanniter aktiv an der groß angelegten Katastrophenschutzübung „Spree – FLUT 2026“ in der Lausitz. Ziel der Übung war es, die Bewältigung einer großflächigen und länger andauernden Hochwasserlage unter realistischen Bedingungen zu trainieren und die Zusammenarbeit der beteiligten Behörden, Organisationen und Einsatzkräfte weiter zu stärken.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe unterstützte die Übung an mehreren Stellen. Bereits am Freitag sowie am Samstag brachte ein Fachberater der Johanniter seine Expertise in den Verwaltungsstab der Stadt Cottbus ein und unterstützte dort die Stabsarbeit.

Für die Versorgung der zahlreichen Einsatzkräfte waren zudem mehrere Betreuungseinheiten der Johanniter im Einsatz. Die SEG Betreuung Vetschau aus dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz sowie die SEG Betreuung Lübben und die SEG Betreuung Schulzendorf aus dem Landkreis Dahme-Spreewald unterstützen die Verpflegung der Einsatzkräfte in den verschiedenen Übungsabschnitten. Damit leisteten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer einen wichtigen Beitrag zur Durchhaltefähigkeit der eingesetzten Kräfte während der mehrtägigen Übung.

Die Übung „Spree – FLUT 2026“ knüpfte an die erfolgreiche Ausbildungsreihe „Die Lausitz übt!“ der vergangenen Jahre an. Im Mittelpunkt standen die überregionale Zusammenarbeit, belastbare Führungsstrukturen, die Kommunikation zwischen den beteiligten Stellen sowie die Sicherstellung der Einsatzfähigkeit über einen längeren Zeitraum hinweg. Beteiligt waren neben der Stadt Cottbus und dem Landkreis Spree-Neiße auch die Landkreise Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und Dahme-Spreewald.