Johanniter erweitern Dienststelle in Hilden
Baubeginn für neue Fahrzeuggarage mit Lagerhalle
Der erste Spatenstich für die neue Fahrzeuggarage mit Lagerhalle an der Johanniter-Dienststelle in Hilden ist erfolgt. Mit diesem symbolischen Akt der Landesvorstandsmitglieder Udo Schröder-Hörster und Matthias Cramer, des Regionalvorstandsmitglieds Stefan Müller sowie des Hildener Ortsbeauftragten Ulrich Hagemann hat der Bau einer weiteren Halle auf dem Gelände in der Otto-Hahn-Straße offiziell begonnen.
Die neue Halle wird eine Fläche von knapp 800 Quadratmetern umfassen und künftig den in Hilden stationierten Einsatzfahrzeugen sowie weiteren Fahrzeugen und Anhängern des Regionalverbands geschützten Unterstand bieten. Darüber hinaus entstehen dort zusätzliche Lagerkapazitäten für den Ortsverband Hilden.
„Mit dem Umzug in die Otto-Hahn-Straße vor zwei Jahren sind wir sehr zufrieden“, erklärt Regionalvorstandsmitglied Stefan Müller. „Hier verfügen wir nicht nur über bessere Möglichkeiten innerhalb des Gebäudes, sondern vor allem über ausreichend Platz auf dem Gelände, um die Dienststelle entsprechend unserer Bedürfnisse weiterzuentwickeln.“
Beim Neubau setzen die Johanniter auf moderne technische Standards. So wird die gesamte Dachfläche mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet, die künftig den Energiebedarf der Dienststelle decken soll. Zudem sind Ladestationen für Elektrofahrzeuge vorgesehen, um die wachsende Flotte von Fahrzeugen mit Elektroantrieb effizient und wirtschaftlich zu versorgen.
„Investitionen in unsere Standorte sind immer auch Investitionen in die Menschen, die sich dort ehrenamtlich engagieren. Mit der neuen Halle schaffen wir bessere Bedingungen für Ausbildung, Einsatzbereitschaft und Zusammenarbeit – und stärken damit nachhaltig den Bevölkerungsschutz in der Region“, so Udo Schröder-Hörster.
Auch Ulrich Hagemann begrüßt das Bauvorhaben ausdrücklich und hebt die neuen Möglichkeiten für den Ortsverband hervor: Künftig können Fahrzeug- und Materialpflege unabhängig von Witterungseinflüssen in der Halle erfolgen. Zudem wird das gesamte Material des Ortsverbandes zentral an einem Ort gelagert. Praktische Übungen und Ausbildungen lassen sich dann ebenfalls wetterunabhängig durchführen. „Das ist für uns in Hilden ein echter Quantensprung, der die Arbeit unserer ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer vor Ort deutlich erleichtern wird“, betont Ulrich Hagemann.