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15.09.2026 | Regionalverband Östliches Ruhrgebiet

50 Jahre Mitwirkung im Rettungsdienst der Stadt Dortmund – gemeinsam verlässlich, heute wie damals

Seit 50 Jahren sichern Feuerwehr, ASB, DRK, Malteser und Johanniter den Rettungsdienst in Dortmund. Am 10. September feierten wir im Rathaus und danken über 1.000 Haupt- und Ehrenamtlichen für ihren täglichen Einsatz.

Von links: Andreas Kleff (Fachbereichsleiter Einsatzdienste, Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. RV Östliches Ruhrgebiet), Fred Weingardt (Kreisgeschäftsführer, Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Dortmund e. V.) Tim Mehringskötter (Dienststellenleiter Ruhrgebiet-Hellweg), Jörg Rottmann (THW Ortsbeauftragter Dortmund) und Carmen Castillo Romero (Rettungsdienstleitung, ASB Dortmund)
Fotografin: Elena Tholema

Seit einem halben Jahrhundert sichern Feuerwehr, Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst und wir Johanniter-Unfall-Hilfe den Rettungsdienst in Dortmund. Am 10. September haben wir dieses starke Miteinander im Dortmunder Rathaus gefeiert – mit großem Respekt für mehr als 1.000 haupt- und ehrenamtliche Einsatzkräfte, die Tag und Nacht für die Menschen in unserer Stadt da sind.

Von den Anfängen bis heute:

Am 1. April 1976 startete der gemeinsame Rettungsdienst. Damals waren in ganz Dortmund acht Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug unterwegs. Heute sind es deutlich mehr: 35 Rettungswagen, sechs Notarztfahrzeuge, ein Intensivtransportwagen und einer der wenigen Kindernotarztwagen in Deutschland. Gemeinsam bewältigen wir rund 145.000 Einsätze pro Jahr – hinter jeder Zahl steht ein Mensch, dem schnell und professionell geholfen wird.

Vertrauen, das trägt:

Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti brachte es auf den Punkt: Die Menschen in unserer Stadt können sich auf den Rettungsdienst verlassen. Diese Verlässlichkeit entsteht durch Teamarbeit über Organisationsgrenzen hinweg – und durch den großen Einsatz aller Mitwirkenden.

Ehrenamt: Rückgrat des Bevölkerungsschutzes

Der Blick nach vorn zeigt: Ein starker Bevölkerungsschutz braucht ein starkes Ehrenamt. In seinem Impuls hob Dr. Jörg Schmidt hervor, wie gut Dortmund hier aufgestellt ist – und dass wir Koordination über Stadtgrenzen hinweg weiter ausbauen müssen. In der anschließenden Podiumsdiskussion waren sich Feuerwehr und Hilfsorganisationen einig: Ehrenamtliche brauchen eine verlässliche Finanzierung, langfristige Stärkung, attraktive Rahmenbedingungen und belastbare Daten zu verfügbaren Kräften. Nur so bleiben wir in Krisen handlungsfähig.


Was uns Johanniter wichtig ist:

Offene Kommunikation und gemeinsames Handeln machen in kritischen Lagen den Unterschied. Udo Schröder-Hörster, Landesvorstand Nordrhein-Westfalen der Johanniter-Unfall-Hilfe, betonte: Weil die Partner im Rettungsdienst in Dortmund seit Jahren offen miteinander sprechen, lassen sich schwierige Situationen schneller und wirkungsvoller meistern. In Krisensituationen verschafft uns das einen entscheidenden Vorteil.

Genau diese Haltung leben unsere Johanniter-Teams – im Rettungsdienst, im Katastrophenschutz und überall dort, wo Hilfe gebraucht wird.

Miteinander stark – heute und morgen:

Aus der Praxis wissen viele: In Dortmund ziehen alle im Rettungsdienst an einem Strang. Dieses Miteinander schafft die Stärke, die wir für kommende Herausforderungen brauchen. Beim Festakt waren neben Feuerwehr und Hilfsorganisationen auch Polizei, Bundeswehr sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Stadt- und Landespolitik dabei – unter ihnen Bürgermeister Norbert Schilff und Jörg Nüssig, Vorsitzender des Stadtfeuerwehrverbandes Dortmund. Das zeigt: Bevölkerungsschutz ist eine gemeinsame Aufgabe der ganzen Stadtgesellschaft.

Danke!

Unser großer Dank gilt allen, die retten, versorgen, koordinieren, ausbilden und unterstützen. Ihr macht Dortmund sicher.