24.07.2026 | Landesgeschäftsstelle Sachsen

Hoheitlicher Besuch in Aue-Bad Schlema

Der Herrenmeister des Johanniterordens, Dr. Oskar Prinz von Preußen, besuchte am 23.07. und 24.07.2026 das Akkon „Erzgebirge“ in Aue-Bad Schlema. Sein Besuch ehrt das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte vor Ort.

Der Herrenmeister des Johanniterordens, Dr. Oskar Prinz v. Preußen, war vom 23. zum 24. Juli 2026 im Johanniter-Regionalverband Chemnitz/Erzgebirge zu Gast. Sein Besuch würdigte das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Kräfte vor Ort und unterstrich zudem, welchen Stellenwert das neu eröffnete Akkon "Erzgebirge" für die verlässliche Hilfe in Notfall- und Krisensituationen in der Region hat.

Anerkennung für gemeinsames Engagement

Im Mittelpunkt der Reise stand neben der Gebäudebegehung vor allem die Begegnung mit den Menschen, die sich Tag für Tag für andere einsetzen. „Menschen helfen Menschen – dieser Gedanke trägt unseren Orden seit über 900 Jahren“, betonte der Herrenmeister und dankte den haupt- und ehrenamtlichen Kräften für ihre Arbeit. Ingo Reichel, Regionalvorstandsmitglied des Regionalverbandes Chemnitz/Erzgebirge, hob hervor, "dass gerade die Ehrenamtlichen das Herz dieser Arbeit bilden". Bei einem gemeinsamen Abendessen – zubereitet vom Katastrophenschutz-Einsatzzug Aue –  an dem alle sächsischen Landes-, Regional- und Kreisvorstände teilnahmen, würdigte der Herrenmeister das große Engagement der Ehrenamtlichen.  

Fachlicher Austausch zu aktuellen Themen

Neben den persönlichen Begegnungen nutzten die Johanniter die gemeinsame Zeit auch für den fachlichen Austausch. Auf der Agenda standen das kürzlich verabschiedete KRITIS-Dachgesetz zum Schutz kritischer Infrastrukturen sowie die anstehende Reform der Notfallversorgung. Beide Themen prägen die Arbeit der Johanniter unmittelbar – vom verlässlichen Bevölkerungsschutz über einen leistungsfähigen Rettungsdienst bis hin zur Versorgung kranker und pflegebedürftiger Menschen. 

Blick nach vorn

Die Johanniter setzen sich dafür ein, dass die anstehenden Regelungen die Versorgung vor Ort spürbar verbessern und die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Verlässliche Rahmenbedingungen und eine gute Finanzierung bleiben die Grundlage dafür, dass haupt- und ehrenamtliche Kräfte ihre Arbeit auch künftig auf hohem Niveau leisten können.