24.06.2026 | Landesgeschäftsstelle Sachsen

Johanniter zu Gast beim Sanitätsdienst der Bundeswehr

Zivil-militärische Zusammenarbeit: Dafür besuchten unter andere Vertreter der Johanniter aus Sachsen die "Kaserne Grauböden" im oberbayerischen Feldkirchen, um gemeinsam Prozesse zu schärfen und zu üben, wie man im Ernstfall Hand in Hand arbeitet.

Vertreter der Johanniter in Sachsen haben an der InfoDVag des Sanitätsdienstes der Bundeswehr teilgenommen. Sie erlebten eine intensive Woche in der „Gäuboden Kaserne“ im oberbayerischen Feldkirchen. Neben realistischen Sanitätsübungen stand auch Drill auf dem Programm: Antreten, Befehle, richtiges Marschieren – alles, was im Einsatz für klare Abläufe sorgt.

“In der Lage Köpfe kennen”

Das Wochenende diente dazu, den Sanitätsdienst der Bundeswehr einmal ganz persönlich kennenzulernen. Einen Eindruck der Aufgaben, Fähigkeiten und den „Menschen in Uniform“ bekommen. Gemeinsame Prozesse schärfen, Schnittstellen verstehen und üben, im Ernstfall Hand in Hand zu arbeiten. So wächst zusammen, was im Notfall gemeinsam Leben rettet.

Gemeinsame Prozesse

„Es war spannend zu sehen, wie professionell der Sanitätsdienst der Bundeswehr aufgestellt ist. An vielen Stellen haben wir ganz ähnliche Herangehensweisen bei den Johannitern“, fasst Dirk Weigand, Referent Einsatzdienste der Landesgeschäftsstelle Sachsen zusammen. „Gerade in großen Lagen ist es entscheidend, dass wir uns gegenseitig kennen, verstehen und schon vorher gemeinsam geübt haben.“

In Gesprächen, Übungen und gemeinsamen Auswertungen ging es darum,

  • Schnittstellen zwischen Bundeswehr und Hilfsorganisationen zu identifizieren,
  • Mentoring und Vernetzung
  • Abläufe im Miteinander zu klären,
  • und zu prüfen, wie Prozesse im Ernstfall optimal ineinandergreifen können.

Mehrwert für den Bevölkerungsschutz in Sachsen

Die gewonnenen Erkenntnisse fließen nun in die weitere Arbeit der Johanniter in Sachsen ein – etwa in Ausbildung, Einsatzkonzepte und gemeinsame Übungen mit anderen Partnern im Katastrophenschutz.

Denn ob zivil oder militärisch:
Am Ende geht es immer darum, Menschenleben zu schützen und Hilfe verlässlich zu organisieren. Veranstaltungen wie diese InfoDVag leisten dazu einen wichtigen Beitrag – sie schaffen Vertrauen, Verständnis und ein gemeinsames Vorgehen, bevor der Ernstfall eintritt.