19 neue Johanniter-Sanitätshelfer ausgebildet

Rendsburg, 13. August 2018

Bestanden: Die neuen Sanitätshelfer der Johanniter freuen sich über die gelungene Prüfung.

Foto: Johanniter

Zwei Wochen lang haben sie intensiv gelernt und ihre Kenntnisse der Ersten Hilfe vertieft: 19 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Regionalverbänden Hamburg, Schleswig-Holstein Süd/Ost und Nord/West haben sich in Rendsburg zum Sanitätshelfer (SanB2) ausbilden lassen. Die Fachdozenten Julian Jungjohann und Katharina Maciejewski aus dem Regionalverband Harburg sowie die Ärztin Aurelia Hübner von der Johanniter-Akademie Berlin begleiteten den Kurs vor Ort. Die jüngsten Teilnehmer waren gerade 17 Jahre alt, die ältesten 52 - eine gute und lehrreiche Mischung für alle. Am Wochenende stand die theoretische und praktische Prüfung an, die die Kursteilnehmenden mit Bravour meisterten.

Nun sind sie fit für den Sanitätsdienst, zum Beispiel bei Großveranstaltungen, oder um sich weiter zum Erste-Hilfe-Trainer qualifizieren zu lassen. "Erste-Hilfe-Trainer zu werden ist das Ziel aller Teilnehmenden", bestätigt Nicolas Tobaben, Bereichsleiter Bildung, Integration und Katastrophenschutz. Auf dem Programm der vergangenen zwei Wochen standen unter anderem die erweiterte Erste Hilfe und Symptome wie Atemstörungen, Kreislaufstörungen, Bewusstseinsstörungen, aber auch Notfälle abseits der Routine und besondere Patientengruppen.

"Das besondere Highlight des Kurses war der Traumatag: Die angehenden Sanitätshelfer hatten einen Nachmittag die Möglichkeit, das Retten eines Notfallpatienten und die anschließende Immobilisierung aus einem Unfallfahrzeug zu üben", berichtet Tobaben. Die Unfallfahrzeuge hatte die Freiwillige Feuerwehr Rendsburg organisiert. Auch personell unterstützten die Kameraden von der Feuerwehr: So konnten die Johanniter nicht nur die Primärversorgung eines Unfallopfers im Fahrzeug trainieren, sondern auch unter fachkundiger Anleitung der Feuerwehr lernen, wie Scheiben, Türen und das Dach mit Schere und Spreizer entfernt werden. "Hier konnten die Kursteilnehmer wichtiges Fachwissen zum Verhalten am Unfallort lernen, das sie später ihren eigenen Teilnehmenden im Erste Hilfe-Kurs mitgeben können", so Tobaben.

Fachdozent Julian Jungjohann aus Harburg zieht ein positives Fazit: "Es war eine tolle Gruppe, die Spaß daran hatte, Neues zu lernen. Sogar die Freizeit haben die Kursteilnehmenden genutzt, um Praxisbeispiele zu machen. Ich wünsche den neuen Sanitätshelfern viel Erfolg für die weitere Qualifizierung und ihre zukünftigen Aufgaben!"

Eindrücke vom Traumatag: Die angehenden Sanitätshelfer üben die Rettung aus einem Unfallfahrzeug.

Ihr Ansprechpartner für Medienfragen Malte Schierenberg

Kommunikationsreferent und Pressesprecher

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