16.03.2026 | Johanniter-Stift Gronau

Ein Märchenhafter Nachmittag

Eine Reise in die Vergangenheit erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner im Johanniter-Stift Gronau.

Bei Kaffee und Kuchen tauchten die Anwesenden in den Glanz der vergangenen Märchenzeit ein. Besonders bezaubernd war der Kuchen, der im Namen von Frau Holle seine Premiere feierte. Dazu gab es „Prinzenkekse“, und den Kaffee in Sammeltassen eingeschenkt.

Aber es war nicht nur der Kuchen, der den Nachmittag so besonders machte. Frau Dalia Schzimanski, eine erfahrene Handwerkerin, zeigte den Gästen, wie das Spinnen früher durchgeführt wurde. Mit geschickten Händen und viel Geduld präsentierte sie den historischen Handwerksprozess und erklärte, wie aus roher Wolle feine Fäden entstanden. Ihre Erklärungen lösten eine Vielzahl von Erinnerungen aus – Erinnerungen an Kindheitstage, an Zeiten, in denen Handarbeit noch ein wesentlicher Bestandteil des Lebens war. Die Geschichten, die sie erzählte, ließen die Bewohnerinnen und Bewohner des Stifts in vergangene Zeiten eintauchen, und es war, als ob der Zauber der Märchenwelt lebendig wurde.

Die Tischdekoration trug ebenfalls zur märchenhaften Stimmung bei. Jeder Tisch war mit einem kleinen Märchenrätsel geschmückt, das aus verschiedenen, liebevoll ausgewählten Gegenständen bestand. Diese kleinen Schätze regten die Fantasie an und luden dazu ein, über bekannte Märchen zu rätseln. Welcher Gegenstand gehörte zu welchem Märchen? Und wer kannte die Geschichte hinter dem geheimen Hinweis? Es war ein wunderbarer Anlass, ins Gespräch zu kommen und gemeinsam in Erinnerungen zu schwelgen.

Der Nachmittag im Johanniter-Stift Gronau war eine perfekte Symbiose aus Nostalgie, Genuss und Kreativität.