Monique-Anna

// Monique-Anna arbeitet als stellvertretende Wohnbereichsleiterin und Praxisanleiterin im Johanniterhaus Heiligenstadt Albert-Schweizer-Straße.

„Dass ich so schnell die Karriereleiter hochsteigen würde, hätte ich nicht gedacht. Eigentlich wollte ich ja immer Kinderkrankenschwester werden. Doch dann schnupperte ich in die Altenpflege hinein. Parallel zu meinem Realschulabschluss machte ich die Pflegehelfer-Ausbildung. Die Arbeit gefiel mir sehr. Im Umgang mit älteren Menschen konnte ich einfach so sein, wie ich bin. Ich habe mich akzeptiert gefühlt, das hat mich bewegt. Viele Menschen können nicht verstehen, warum man in die Altenpflege geht. Leider sehen sie nicht das Menschliche an diesem Beruf. 

Ich machte also Nägel mit Köpfen und ließ mich zur Pflegefachkraft ausbilden. Ich wollte mich weiterentwickeln, doch leider gab es in meiner Einrichtung dazu nicht die Möglichkeit. Dann zogen mein Freund und ich um. Der perfekte Zeitpunkt für einen Jobwechsel! Ohne zu wissen, was mich erwartet, bewarb ich mich bei den Johannitern. Nun bin ich bald seit drei Jahren hier. Ich habe bereits eine Fortbildung zur Praxisanleiterin gemacht. Und vergangenes Jahr wurde ich gefragt, ob ich stellverstretende Wohnbereichsleiterin werden möchte! Ich bin ja noch jung und musste erstmal in die Position hineinwachsen – der Job bringt auch viel Verantwortung mit sich. Aber ich wollte mich ja entwickeln. Hier habe ich die Chance dazu bekommen. Toll ist auch, dass die Johanniter so familienfreundlich sind. Mein Freund Kevin und ich wollen bald heiraten. Sollten wir mal ein Kind bekommen, weiß ich, dass ich immer in meinen Job zurückkommen kann!“

„Kevin und ich sind schon ein Paar, seitdem wir Teenager sind. Wir lernten uns über Freunde kennen. Er hat mir sofort gefallen, er war total spontan und hatte damals noch diese langen Haare, die er immer so geschüttelt hat. ‚Der ist genauso verrückt wie ich!‘ habe ich damals gedacht. Ein anderes Mal trafen wir uns beim Feiern wieder. Ich wusste: Den will ich wiedersehen! Am nächsten Tag schrieb ich ihm eine Nachricht. Wir hatten unser erstes Date – und dann ging alles ganz schnell. Zwei Wochen später waren wir zusammen! Das ist jetzt schon sieben Jahre her. Letztes Jahr fuhren wir in den Urlaub nach Gran Canaria. 

Eines Abends machten wir einen Strandspaziergang, die Sonne ging gerade über dem Meer unter… Ich merkte ihm schon an, dass er was im Schilde führte. Schließlich kenne ich ihn mittlerweile ziemlich gut. Und so war es dann auch. Kevin ging auf die Knie und machte mir einen Heiratsantrag! Natürlich habe ich ja gesagt. 

Wir heiraten diesen Sommer, mein Kleid habe ich auch schon ausgesucht! Ein wunderschönes Prinzessinnenkleid mit Schleppe – mehr verrate ich nicht, denn Kevin darf es natürlich erst am Tag unserer Hochzeit sehen. Und Ende des Jahres machen wir eine ganz besondere Hochzeitsreise. Darauf freue ich mich schon riesig!“

„Bei uns Zuhause hängen am Kühlschrank viele bunte Magnete. Jedes Mal, wenn mein Freund Kevin und ich verreisen, bringen wir so einen Magneten als Souvenir mit. Und wir reisen unglaublich gern. Manchmal fahren wir fünf- oder sechsmal im Jahr in den Urlaub: Nach Griechenland, Italien oder Schweden, nach Holland oder Österreich. Wir lieben es, neue Länder und Städte zu erkunden. Wenn wir Strandurlaub im Hotel machen, mieten wir ein Auto, dann fahren wir jeden Tag woanders hin und schauen uns die Gegend an. 

Zuletzt waren wir zum Wandern in der Schweiz. Es war Frühling, die Sonne schien und die Bergseen glitzerten in wunderschönem türkisblau. Zu Fuß unterwegs sein, auch mal spontan kleine Orte entdecken oder mit einer Bimmelbahn fahren – das hat uns besonders gut gefallen.

Doch unsere größte Reise steht noch an: Im September geht es zum ersten Mal nach Japan. Kevin wollte da schon länger hin, also haben wir beschlossen, dass es unsere Hochzeitsreise wird. Zweieinhalb Wochen werden wir dort sein. Und weil wir so viel wie möglich sehen wollen, reisen wir diesmal in einer Gruppe mit einem Guide. Natürlich werden wir uns Tokio anschauen, und dann geht es jeden Tag an einen anderen Ort. Das wird sicher spannend, und auf jeden Fall bringen wir wieder den ein oder anderen Magneten für unsere Sammlung mit!“