26.01.2026 | Dienststelle Ulm/Neu-Ulm

Johanniter suchen neue Fördermitglieder in Ulm, Neu-Ulm und Umgebung

Unterstützung für gemeinnützige Arbeit vor Ort

Unser Team
Foto: Michael Sell

Die Johanniter sind seit Anfang dieser Woche in Ulm, Neu-Ulm und der umliegenden Region unterwegs, um neue Fördermitglieder zu gewinnen. Ziel ist es, die vielfältigen Hilfsangebote vor Ort langfristig zu sichern und insbesondere den Bevölkerungsschutz weiter auszubauen. In den vergangenen Jahren hat sich immer wieder gezeigt, wie wichtig leistungsfähige Strukturen für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sind.

„Menschen, die sich für eine Fördermitgliedschaft bei den Johannitern entscheiden, helfen direkt vor Ort, damit wir Menschen in Notsituationen beistehen können“, erklärt Kerstin Biedermann, Bereichsleitung Fundraising der Johanniter in Bayerisch Schwaben. „Dank unserer Fördermitglieder können wir schnell und effizient auf Notfälle reagieren und gleichzeitig auch langfristige Hilfsangebote für die Menschen in der Region aufrechterhalten.“

Ein Beispiel für dieses Engagement ist die Rettungshundestaffel der Johanniter in Ulm, Neu-Ulm und Umgebung. Sie besteht seit dem Frühjahr vergangenen Jahres und ist rein ehrenamtlich organisiert. Die speziell ausgebildeten Mensch-Hund-Teams kommen regelmäßig bei Vermisstensuchen zum Einsatz. Ausbildung, Ausrüstung und laufender Betrieb sind nur durch Spenden und Förderbeiträge möglich.

Der Bevölkerungsschutz soll in der Region künftig weiter gestärkt werden, unter anderem als Reaktion auf zunehmende Extremwetterlagen wie Unwetter und Hochwasserereignisse. Die professionelle Hilfe vor Ort wird dabei maßgeblich durch das Engagement zahlreicher Ehrenamtlicher getragen, die für solche Einsätze umfassend geschult werden.

Ein weiteres zentrales Angebot der Johanniter in Ulm/Neu-Ulm ist das Trauerzentrum „Lacrima“. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die einen nahestehenden Menschen verloren haben. In einem geschützten Rahmen erhalten sie hier Begleitung und Unterstützung im Umgang mit ihrer Trauer. Seit der Eröffnung vor 8 Jahren ist die Nachfrage nach dem Angebot kontinuierlich gestiegen. Auch dieses wichtige Angebot kann nur durch die Unterstützung von Fördermitgliedern und Spenderinnen und Spendern dauerhaft gesichert werden.

Wie lässt sich erkennen, dass eine seriöse Hilfsorganisation an der Haustür klingelt?

Die Mitarbeitenden der Johanniter führen einen Dienstausweis mit sich, tragen Dienstkleidung, dürfen kein Bargeld, Schecks oder Sachspenden annehmen und führen das Informationsgespräch zur Werbung seriös und aufrichtig. Im Anschluss erhalten potenzielle Fördermitglieder Informationsmaterial. Wer Fragen zur Mitgliedschaft bei den Johannitern hat, kann sich unter der Rufnummer 0800 0191414 (gebührenfrei) informieren.

Unterstützung, die ankommt

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist auf finanzielle Unterstützung angewiesen, insbesondere zur Sicherstellung der zahlreichen ehrenamtlichen Leistungen. Ehrenamtliche Helfer sind in vielen Bereichen für Menschen im Einsatz – freiwillig und unentgeltlich. Insbesondere für Aus- und Fortbildungen sowie spezielle Ausstattung und Ausrüstung wird finanzielle Hilfe benötigt. Wer die Johanniter mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies über folgende Kontoverbindung tun:

Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.
IBAN: DE67 3702 0500 0004 3033 01
BIC: BFSWDE33XXX

Weitere Informationen zu den Projekten und den Möglichkeiten, die Johanniter zu unterstützen, finden Sie unter:
www.johanniter.de/bayerisch-schwaben/spenden