19.01.2026 | Regionalverband Bayerisch Schwaben

Johanniter-Weihnachtstrucker 2025

10.804 Pakete kommen aus Bayerisch Schwaben

Matthias Hatt, Team Weihnachtstrucker Kempten, Julian Müller, Mitglied des Landesvorstandes der Johanniter in Bayern, und Martin Ankenbrand, Team Weihnachtstrucker beim Verladen
Foto: Daniel Maier

Tausende Pakete, engagierte Ehrenamtliche und gelebte Nächstenliebe. Auch in diesem Jahr haben die Johanniter in Bayerisch Schwaben den bundesweit organisierten 32. Johanniter-Weihnachtstrucker mit großem Erfolg unterstützt. Insgesamt wurden im gesamten Regionalverband Bayerisch Schwaben 10.804 Weihnachtspakete gesammelt und für bedürftige Menschen auf den Weg gebracht. In ganz Deutschland kamen insgesamt 80.464 (Vorjahr: 78.421) Pakete zusammen. Davon wurden 66.123 Pakete abgegeben oder abgeholt und 14.341 Pakete wurden virtuell gepackt.

Projektleiter Julian Stumm zeigt sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der Aktion: „Wir konnten im Regionalverband Bayerisch Schwaben mit zwei Lkw und einem Sprinter insgesamt 10.804 Weihnachtspakete einsammeln.“ Ein Teil der Pakete wurde in der Dienststelle Memmingen umgepackt und foliert, bevor ehrenamtliche Kolleginnen und Kollegen aus Donauwörth den Weitertransport übernahmen.

Die Organisation und Koordination des Weihnachtstruckers ging von den Standorten Kempten, Neu-Ulm und Augsburg aus. Der Standort in Donauwörth unterstützte unter der Leitung von Stefan Urban wie jedes Jahr ebenfalls. „Die Zusammenarbeit war sehr effizient und hat allen großen Spaß gemacht“, so Stumm weiter. „Das hat gezeigt, wie gut wir standortübergreifend zusammenarbeiten.“

Auch Michael Sell, Regionalleiter und Koordinator für Ulm/Neu-Ulm, betont die Bedeutung der gemeinsamen Aktion: „Der Weihnachtstrucker zeigt jedes Jahr aufs Neue, was möglich ist, wenn Haupt- und Ehrenamtliche, Auszubildende sowie Unterstützerinnen und Unterstützer an einem Strang ziehen. Dieses starke Miteinander über die Standorte hinweg ist ein großes Zeichen der Solidarität, sowohl innerhalb der Johanniter und mit unseren externen Partnern als auch gegenüber den Menschen, die unsere Hilfe dringend benötigen.“

Ein besonderer Dank gilt dem gesamten Organisationsteam. In Augsburg übernahmen die Auszubildenden die Projektkoordination. Alina Brunner freut sich über das entgegengebrachte Vertrauen: „Es war wieder etwas ganz Besonderes, dass uns dieses Projekt zum dritten Mal übergeben wurde. Zu sehen, wie viele Menschen sich beteiligen und helfen wollen, war sehr motivierend.“ 
Zusätzlich dankt das Team allen, die zum Erfolg der Aktion beigetragen haben: „Vielen Dank nicht nur an das Team der Johanniter, sondern an alle, die Pakete – auch in virtueller Form – gespendet haben. Danke an unsere Spenderinnen und Spender, alle Partner, die mit Logistik, Lagermöglichkeiten und vielem mehr teilweise schon seit Beginn der Weihnachtstrucker-Geschichte dabei sind, sowie an alle Schulen und Firmen, die Sammelaktionen gestartet haben. Den Trucks wünschen wir nun eine gute Fahrt und dass sie sicher wieder zurückkommen.“

Der Johanniter-Weihnachtstrucker ist seit 32 Jahren ein fester Bestandteil der Vorweihnachtszeit. Seit dem 15. November haben die Johanniter bundesweit Pakete mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln gesammelt. Die Hilfe erreicht Menschen in Albanien, Bosnien, Bulgarien, Rumänien, der Republik Moldau, der Ukraine sowie auch in Deutschland.

Gerade angesichts des weiterhin andauernden Krieges in der Ukraine und steigender Lebenshaltungskosten ist diese Unterstützung wichtiger denn je.

Mit den gesammelten Paketen setzen die Johanniter jedes Jahr aufs Neue ein klares Zeichen der Verlässlichkeit, Solidarität und Hoffnung. Die Aktion zeigt eindrucksvoll, wie gemeinsames Engagement über Grenzen hinweg wirkt und auch direkt vor der eigenen Haustür hilft.