40 Schulranzen für die Ukraine
Oberfränkische Kitas spenden für Projekt der Johanniter Hilfsgemeinschaften
Bundesweit hatten die Johanniter-Hilfsgemeinschaften kurz vor den Sommerferien aufgerufen, Schulranzen zu spenden, die nach dem Wechsel auf die weiterführenden Schulen keine Verwendung mehr finden. Jetzt konnte Franz Wiehler, Vorsitzender der Johanniter Hilfsgemeinschaft Nürnberg, zusammen mit Lorand Szüszner von den Johannitern Mittelfranken in Bamberg 40 Schultaschen abholen - gespendet von der Johanniter-Mittagsbetreung Obertrubach, der Kita St. Matthäus aus Gaustadt, der Kita Friedrich Oberlin aus Bamberg und der Grund- und Mittelschule Hallerndorf.
Insgesamt kamen in Franken 450 Ranzen zusammen, die in den kommenden Wochen als Beiladung mit einer Spedition in die Ukraine gebracht werden. Franz Wiehler ist sich zwar nicht ganz sicher, "ob es zum Schulstart Anfang September pünktlich klappt", aber auch mit ein paar Tagen Verspätung werden die Schulranzen sicher mit Freude entgegengenommen.
Die Ranzen werden vor Ort durch Mitarbeiter des Projekts New Dawn an die Kinder übergeben und bieten ein Stück Normalität im vom Krieg geprägten Alltag der Kinder. Das Projekt New Dawn unterstützt Menschen aus den umkämpften Frontgebieten der Ukraine - dort, wo sonst niemand hinkommt. Die Kinder in diesen Regionen kehren nach Jahren des Krieges zum ersten Mal wieder in ihre Schulen zurück - Schulen, die zerstört waren und nun mühsam wieder aufgebaut wurden.