19.12.2023 | Regionalverband Stuttgart

Zusammen anpacken

Familien packten gemeinsam über 450 Hilfspakete für hilfsbedürftige Menschen.

Viele Familien aus der Region Stuttgart und Rems-Murr unterstützen auch dieses Jahr wieder tatkräftig den Johanniter-Weihnachtstrucker. In Summe kamen so über 450 Hilfspakete mit Grundnahrungsmittel und Hygieneartikel zusammen. Besonders den Kindern und Familien, älteren Menschen oder Alleinstehenden fehlt es in den Zielregionen am Nötigsten. Die Hilfspakete sind für die Menschen ein Zeichen der Hoffnung.

Unter den Teilnehmenden waren auch zahlreiche Schüler*innen und Lehrer*innen der Jörg-Ratgeb-Schule in Stuttgart-Neugereut. Sie unterstützten auch dieses Jahr wieder mit 150 Hilfspaketen den Johanniter-Weihnachtstrucker. „Die Resonanz bei den Schülern und Familien zu dieser Aktion ist ganz großartig“, berichtet Dr. Guntram Haag, Gesamtleiter des Schulverbundes der Jörg-Ratgeb-Schule. „Ich habe ganz persönlich auch ein Paket gepackt und dabei gemerkt, was alles für andere Menschen ein Geschenk sein kann, was für mich ganz selbstverständlich ist.“ Die Schüler*innen sind sich einig: „Wir haben uns bei der Aktion beteiligt, um uns zu engagieren und anderen Menschen eine Freude zu machen. Es war toll, zusammen mit unseren Freunden die Pakete zu packen und wir möchten nächstes Jahr wieder mitmachen.“

Auch die Mitarbeitenden der Firma Svendsen GmbH Antriebstechnik aus Fellbach beteiligte sich voller Tatendrang an der humanitären Hilfsaktion. Zusammen mit deren Familien und der Johanniter-Hilfsgemeinschaft aus Stuttgart entstanden während einer großen Packaktion an einem Nachmittag über 200 Hilfspakete. Ehrenamtliche transportieren alle Pakete zwischen Weihnachten und Silvester in die Zielregionen. Die Not ist groß und die Situation für die Menschen ist in den Zielländern noch schwieriger geworden. In Albanien gehen die Pakete der Johanniter-Weihnachtstrucker zum Beispiel ans Kloster von Schwester Christina in Shkodra. Dort werden Kranke und alte Menschen umsorgt, Waisenkinder haben hier ein Zuhause gefunden. In der Ukraine unterstützen die Johanniter bedürftige Kinder, Familien und Kriegsflüchtige aus dem Osten des Landes. Die Region Tuzla, die noch immer unter der Zerstörung aus dem Krieg in den 1990er Jahren leidet, ist in Bosnien das Ziel der Hilfe. In Rumänien erhalten überwiegend Großfamilien, Heime für behinderte Menschen und Schulen Unterstützung. Seit zwei Jahren ist auch Bulgarien, das als ärmstes Land Europas zählt, ein Zielland des Johanniter-Weihnachtstruckers. In der Republik Moldau kommen die Pakete der Hilfe für Geflüchtete zu Gute und für Familien, die Flüchtlinge aufgenommen haben. Und auch in Deutschland werden wieder Pakete verteilt.

Die Johanniter wollen mit dem Weihnachtstrucker ein klares Signal der Verlässlichkeit und Solidarität setzen: gegenüber den Partnern in den Zielregionen sowie den Empfänger*innen der Päckchen. „Gerade jetzt braucht es den Johanniter-Weihnachtstrucker! Wir Johanniter stehen für das Miteinander, für Hilfe und Hoffnung, wenn Menschen in Not sind“, weiß Ulrich Kraus, Projektleiter Johanniter-Weihnachtstrucker.


Nicht nur mit Päckchen auch mit Spenden können Hilfswillige den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete oder die Koordination des Projektes unterstützen. Spenden sind möglich unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker, an den jeweiligen Abgabe-stellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Weihnachtstrucker. Oder virtuelle Päckchen packen direkt über die Spendenseite.

Johanniter-Weihnachtstrucker

Hilfe für Menschen in Südosteuropa und Deutschland: Seit 1993 packen Tausende Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende von Unternehmen und viele andere Menschen in der Vorweihnachtszeit Hilfspakete für notleidende Menschen.

Johanniter-Weihnachtstrucker

Hilfe für Menschen in Südosteuropa und Deutschland: Seit 1993 packen Tausende Kindergartenkinder, Schülerinnen und Schüler, Mitarbeitende von Unternehmen und viele andere Menschen in der Vorweihnachtszeit Hilfspakete für notleidende Menschen.