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25.05.2026 | Dienststelle Ortsverband Osnabrück

Abschlussrunde mit Oberbürgermeisterin

Osnabrücker Johanniter laden in eigene Kneipe auf der Maiwoche ein

Abschlussrunde in der VfL-JUH-Popup-Kneipe im Osnabrücker Ratskeller (von links): Katja Könker, Marc Wegner, Kai Müller, Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, Olaf Poloczek-Lükem Stephan Siemer und Wilfried Barysch.

Wenn es darum geht, kurzfristig Strukturen innerhalb eines brach liegenden Bereiches aufzubauen, ist niemand besser als die Johanniter. Das können Sanitätsstationen in Katastrophengebieten sein, Flüchtlingsunterkünfte oder Impfzentren während einer Pandemie. Und selbst beim Aufbau einer Pop-up-Kneipe sind die Johanniter spitze. Das bewies jetzt der Ortsverband Osnabrück, der gemeinsam mit dem Fußball-Drittliga-Meister und damit zukünftigen Zweitligisten VfL Osnabrück im ehemaligen Ratskeller in der Osnabrücker Innenstadt eine solche Kneipe eröffnete. Während der Maiwoche vom 8. bis 17. Mai war die Kneipe in zentraler Lage am Marktplatz Treffpunkt für Fußballfans, Johanniter und allen, die Lust auf ein kühles Getränk in netter Atmosphäre hatten. Zum krönenden Ausklang hatte Dienststellenleiter Kai Müller, Olaf Poloczek-Lüke und Katja Könker von den Osnabrücker Johannitern Mitstreiter eingeladen: Die Dienststellenleiter Marc Wegner (Ortsverband Braunschweig) und Stephan Siemer (Ortsverband Oldenburg) sowie Wilfried Barysch, hauptamtliches Mitglied im Regionalvorstand des Regionalverbandes Weser-Ems trafen sich auf ein leckeres Getränk in der VfL-JUH-Kneipe. Bei so viel Johanniter-Prominenz gesellte sich sogar Oberbürgermeisterin Katharina Pötter zur Runde. 

Die intensive Verbindung der drei Verbände und des Regionalverbandes Weser-Ems kommt nicht von ungefähr. Wegner, Müller, Siemer und Barysch waren ganz wesentlich an der Entwicklung und Umsetzung des neuen Kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes in Niedersachsen beteiligt. Auch die Kooperation zwischen VfL und Johannitern ist nicht zufällig: die Johanniter stellen seit zwei Jahren den Sanitätsdienst bei den Heimspielen an der Bremer Brücke. Und mit der Eröffnung einer Pop-up-Kneipe haben die Osnabrücker Johanniter bereits Erfahrung. Während des Weihnachtsmarktes betrieben sie gemeinsam mit dem Frauenbasketball-Bundesligisten OSC „Panthers“ eine solche Kneipe – ebenfalls im eigentlich leerstehenden Ratskeller. Damals gab es Zuspruch von vielen Seiten, weil so verhindert wurde, dass inmitten des Trubels ein zentraler Anlaufpunkt geschlossen ist. Der Erlös fließt übrigens in die ehrenamtliche Arbeit der jeweils beteiligten Vereine. Bier trinken für einen guten Zweck – besser geht es nicht.