Ein tierisch gutes Trainingslager
Hundestaffel Osnabrück trainiert ein Wochenende lang – der Fokus lag auf Einsätzen im Dunkeln
Die Hundestaffel der Johanniter-Unfall-Hilfe, Ortsverband Osnabrück unter der Leitung von Marita Würth machte die Nacht zum Tag- gleich zweimal in Folge. Bei einem Trainingscamp vom 11. bis 13. September im Jugendzeltlager Uphöfen lag der Fokus auf der Suche im Dunkeln. Die nächtlichen Trainingseinheiten fielen äußerst umfangreich aus, berichtet Staffelleitung und Ortsbeauftragte Würth: „Diese Übung ist besonders wichtig, da die meisten Einsätze in der Nacht stattfinden und Schwächen bei der Orientierung im Dunkeln entdeckt und gezielt abtrainiert werden konnten.“ Nach der ersten Trainingseinheit am Freitagabend ging es am Samstagmorgen nach einem ausgiebigen Frühstück mit einem Theorieteil, Gehorsamsübungen und Verweistests weiter. Nachmittags schloss sich die Übung von größeren Suchen im Gelände, einhergehend mit der Handhabung von Funk- und GPS-Geräten, der medizinischen Versorgung der gefundenen Personen, sowie der Arbeit mit Karte und Kompass an. Bei dieser Übung unterstützten weitere Helfende des Ortsverbands. Der Tag endete mit der zweiten großangelegten Nachtübung und einem Beisammensein am Lagerfeuer.
Den Sonntag begannen die Johanniter mit einem „Motivations-Warm-Up“ für die Hunde. Danach besuchten sechs Grundschulkindern einer ersten Klasse aus Bohmte die Staffel und stellten sich als Falldarsteller zur Verfügung. Die Kinder versteckten sich im Wald und die Hunde mussten sie suchen. Wie so oft faszinierten Würth und die anderen Staffelmitglieder die Leistungsbereitschaft und die Fähigkeiten der Hunde. Nach der letzten Trainingseinheit am Sonntagnachmittag endete ein anstrengendes aber sehr gutes Trainingscamp, dass das Team noch enger zusammenschweißte. Die schon jetzt vorliegenden Anmeldungen für das Camp im kommenden Jahr, sprechen Bände, berichtet Würth: „Der Platz in Uphöfen wurde bereits wieder für 2027 gebucht.“