Johanniter-Kältebus zieht Bilanz
Abschluss der Saison 2025/26 – Zahl der Gäste in Oldenburg erneut gestiegen
Der Kältebus der Johanniter-Unfall-Hilfe, Ortsverband Oldenburg geht in die Sommerpause. Die Saison erstreckte sich von Anfang November 2025 bis Anfang April 2026. Der Kältebus versorgte dienstags, freitags und sonntags Menschen mit heißen Speisen und Getränken. Und natürlich hatten die Teammitglieder auch ein offenes Ohr für Sorgen und Nöte, wenn nötig.
Die Zahl der Einsätze auf dem Oldenburger Bahnhofsvorplatz ist im Vergleich zur vorigen Saison von 67 auf 68 leicht gestiegen. Ein Pool von mehr als 30 Helfenden der Johanniter-Unfall-Hilfe, der Johanniter-Hilfsgemeinschaft und des Johanniterordens haben 847 Stunden geleistet. In der vorigen Saison waren es 842 Helferstunden. Von Einsatz zu Einsatz schwankte die Zahl der Gäste zwischen 30 und 70. Im Schnitt waren es 41 Personen. In der vergangenen Saison waren es 37. Insgesamt wächst der Bedarf – wie schon die vergangenen Jahre – weiter. Michael Zischke vom Organisationsteam bringt es auf den Punkt: „Es wird deutlich mehr.“ So stieg zum Beispiel die Ausgabe von heißen Würstchen von 50-75 Stück in den Vorjahren auf in dieser Saison rund 100 Stück pro Einsatz. Während in der Vorsaison 5360 heiße Würstchen ausgeben wurden, waren es in dieser Saison 6800 Stück.
Ausgegeben wurden über die Saison 150 Fünf-Minuten-Terrinen, 6800 heiße Würstchen, 4080 Brötchen, 1224 Liter Suppe, 568 Liter Kaffee, 144 Liter heißes Wasser für Tee, 82 Kilo Kekse, 5200 Zuckersticks, 816 weiche Brötchen, sowie 20 Schlafsäcke, 5 Sleeppods, 30 Isomatten und 46 Paar Handschuhe und diverse warme Kleidungsstücke wie Jacken, Socken, Mützen und Schals.
Wie immer waren die Gäste für sehr energiereiche Lebensmittel dankbar. Und natürlich für Speisen, die nicht nur dem Körper, sondern auch der Seele guttun. „Es ist klasse, was sich die Helfenden immer wieder einfallen lassen, um unseren Gästen Highlights wie zum Beispiel Obst und weihnachtliches Gebäck anzubieten. Ohne dieses tolle, hochmotivierte Team von ehrenamtlich Helfenden und den vielen privaten und institutionellen Spendenden wäre der Betrieb so nicht möglich“, sagt Zischke.
Die unmittelbare und dringend benötigte Hilfe in der Stadt Oldenburg ist rein spendenfinanziert und wäre ohne die vielen großen und kleinen Spenden – von Familien, Unternehmen, Schulen und weiteren Organisationen bis hin zur Stadt – nicht möglich gewesen. Einen herzlichen Dank an alle.