Friedliches Zeichen für Vielfalt: Johanniter begleiten CSD Hamburg mit rund 130 Hilfeleistungen
Rund 300.000 Menschen setzten beim CSD Hamburg ein friedliches Zeichen für Vielfalt und Respekt. Wir Johanniter Hamburg begleiteten die Großveranstaltung – getragen vom engagierten Einsatz unser ehrenamtlichen und hauptamtlichen Kräfte.
300.000 Menschen haben beim Christopher Street Day in Hamburg ein starkes Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander gesetzt. Die Johanniter begleiteten die Großveranstaltung sanitätsdienstlich und versorgten dabei knapp über 130 Patientinnen und Patienten. Hinzu kamen etwas mehr als 15 Transporte in Krankenhäuser.
Die meisten Hilfeleistungen betrafen Wespenstiche sowie Schürf- und Schnittverletzungen nach Stürzen. Auch Intoxikationen und psychische Ausnahmezustände gehörten zum Einsatzgeschehen. Ein Patient mit Pica-Syndrom musste nach dem Verschlucken einer Lithium-Knopfzelle umgehend in das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf transportiert werden.
Der Sanitätsdienst bei Großveranstaltungen wie dem CSD hat für die Johanniter eine besondere Bedeutung: Er steht für gelebte Verantwortung, Nähe zu den Menschen und schnelle Hilfe im Notfall. Gerade in diesem Jahr war der Einsatz zudem von einer besonderen inneren Haltung geprägt. Vor dem Hintergrund des Anschlags in Berlin war allen Beteiligten die Wichtigkeit von Wachsamkeit, Zusammenhalt und Menschlichkeit noch einmal besonders bewusst. Mit viel Herz und hoher Einsatzbereitschaft waren die Kräfte vor Ort, um jederzeit für die Besucherinnen und Besucher da zu sein.
Regionalvorstand Michael Weber dankte allen Einsatzkräften:
„Der CSD zeigt jedes Jahr, wie stark eine Stadt sein kann, wenn Menschen füreinander einstehen. 300.000 Menschen haben in Hamburg ein eindrucksvolles Zeichen für Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander gesetzt. Dass eine Veranstaltung dieser Größenordnung so ruhig verlaufen ist und wir nur vergleichsweise wenige medizinische Einsätze leisten mussten, freut uns sehr. Mein besonderer Dank gilt unseren haupt- und vor allem den vielen ehrenamtlichen Johanniterinnen und Johannitern. Sie haben diesen Tag mit hoher fachlicher Kompetenz, großem persönlichem Engagement und echter Zuwendung begleitet. Es macht mich stolz zu sehen, mit wie viel Herzblut sie diesen Einsatz geleistet haben. Sie haben gezeigt, was die Johanniter ausmacht: Menschen mit Respekt zu begegnen und jedem zu helfen, der unsere Unterstützung braucht – unabhängig davon, wer ein Mensch ist, wen er liebt oder wie er lebt. Genau dafür stehen wir als Johanniter.“