02.04.2026 | Regionalverband Sachsen-Anhalt/Südost

Geländegängiger Zuwachs: Neues Quad stärkt Katastrophenschutz

Ein neues Quad erweitert ab sofort die Einsatzmöglichkeiten der Johanniter im Landkreis Wittenberg. Am Mittwoch wurde das geländegängige Gefährt offiziell an die Schnelleinsatzgruppe (SEG) des Katastrophenschutzes in Kemberg übergeben.

Björn Kieselstein (l.) und Christian Tylsch (r.) übergeben dem Leiter der SEG, Kai Mattusch, den Helm

Das spezialisierte Fahrzeug ist eine wesentliche Investition in die regionale Sicherheit. Insbesondere bei Wald- und Vegetationsbränden wird das Quad künftig seine Stärken ausspielen. Als wendiger Zubringer für Personal und Material erreicht es Einsatzorte in unwegsamem Gelände, an denen herkömmliche Rettungsfahrzeuge aufgrund ihrer Größe an ihre Grenzen stoßen. Dies erhöht die Flexibilität und Schnelligkeit der Einsatzkräfte im Ernstfall massiv.

Gemeinschaftsprojekt für die Sicherheit

Die Realisierung dieses Projekts wurde durch eine starke Partnerschaft ermöglicht. Die Stiftung der Sparkasse Wittenberg unterstützte die Anschaffung des Basisfahrzeugs mit einer Summe von 13.000 €. Um das Quad optimal auf die Anforderungen im Katastrophenschutz vorzubereiten, investierten die Johanniter zusätzlich rund 4.000 € in den zwecktypischen Fachumbau sowie die professionelle Folierung.

Ein weiteres technisches Detail steuerte der Landkreis Wittenberg bei: Ein spezialisierter Helm mit integriertem Mikrofonsystem sorgt künftig für eine reibungslose Kommunikation während der Fahrt im Gelände.

Offizielle Übergabe und erste Probefahrt

Die feierliche Schlüsselübergabe erfolgte durch den Landrat des Landkreises Wittenberg, Christian Tylsch, sowie Björn Kieselstein, Mitglied des Vorstandes der Sparkassenstiftung. Einer der Ehrenamtlichen testete den Sitz des Helms und drehte eine erfolgreiche Proberunde auf dem Gelände.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe dankt der Stiftung der Sparkasse Wittenberg sowie dem Landkreis herzlich für diese wichtige Unterstützung des ehrenamtlichen Katastrophenschutzes in unserer Region.