Schulsanitätsdienst
Ein starkes Projekt der Johanniter-Jugend
Helfen lernen und Verantwortung übernehmen: Der Schulsanitätsdienst (SSD) ist einer der wichtigsten Pfeiler der Johanniter-Jugend. Wir fördern junge Menschen darin, in Notfällen an ihrer Schule nicht wegzusehen, sondern kompetent zu handeln. Ob kleine Schürfwunde oder akuter Notfall – unsere Schulsanitäterinnen und -sanitäter sind vor Ort, um Mitschüler und Lehrkräfte sicher zu versorgen. Dabei unterstützen wir als Johanniter-Jugend die Schulen im Regionalverband Sachsen-Anhalt Südost nicht nur bei der fundierten Ausbildung, sondern auch bei der gesamten Organisation des Dienstes.
Wenn jede Sekunde zählt: Einsatz auf dem Pausenhof
Bei jährlich über 1,3 Millionen Schulunfällen deutschlandweit – von Schürfwunden bis zu Asthma-Anfällen – zählt jede Sekunde. Unsere Schulsanitäter sind sofort vor Ort und leisten qualifizierte Hilfe für Mitschüler und Lehrkräfte.
Fit für den Notfall: Ausbildung & Organisation
Wir machen Schulen sicher: Die Johanniter-Jugend übernimmt die komplette Ausbildung der Jugendlichen und unterstützt die Schulen bei der Organisation des Dienstes. Gemeinsam schaffen wir die Voraussetzungen für eine zuverlässige Notfallversorgung direkt vor Ort.
Unsere Schulsanitätsdienste
- am Luther-Melanchthon Gymnasium in Wittenberg
- am Paul-Gerhardt-Gymnasium in Gräfenhainichen
- am Lyonel-Feininger-Gymnasium in Halle
- an der Sekundarschule Bad Schmiedeberg
Ihr wollt an eurer Schule auch einen Sanitätsdienst aufbauen? Meldet euch bei uns!
Einblick in den SSD in Wittenberg
Einmal in der Woche treffen sich etwa 15 Schülerinnen und Schüler des Luther-Melanchthon-Gymnasiums in Wittenberg, um gemeinsam mehr über Erste Hilfe zu erfahren. Ziel soll es sein, Jugendliche zum Schulsanitäter und zum Sanitätshelfer auszubilden, an Sanitätsmeisterschaften teilzunehmen und bundesweite Sanitätsabsicherungen zu übernehmen. Durch viele praxisnahe Übungen werden die Treffen richtig spannend gestaltet. Schon so manches Mal galt es für die Schulsanitäter, fiktive Einsätze zu bewältigen. Dabei werden Brüche geschient, Verbände an kunstvoll geschminkten Wunden angebracht, Schockzustände und Vergiftungen behandelt, Blutdruck gemessen und das richtige Verhalten bei schweren Unfällen trainiert. Somit sollen die Jugendlichen üben, als Schulsanitäter im Ernstfall richtig reagieren zu können.
Aber natürlich dreht sich nicht alles nur um den Schulsanitätsdient. Es werden verschiedene Weiterbildungen wie Jugendgruppenleiterausbildungen und Kommunikationslehrgänge angeboten, die ökumenischen Kirchentage, Pfingstzeltlager besucht oder Festivals abgesichert.