Erste-Hilfe-Ausbildung

Sandra Pieper - Ziepel, 08. Februar 2012

Ziepler Jugend erlernt Erste
Hilfe, um für den Notfall gewappnet zu sein

Ziepel . Am Mittwoch in den Winterferien war es endlich soweit, die Jugendlichen des Dorfes Ziepel bekamen einen kleinen Einblick in die Erste -Hilfe.

 

Trotz Ferien fanden zehn Johanniter- Jugendliche den Weg in das Gemeindehaus, welches derzeit tief in den Renovierungsarbeiten steckt. Wenn auch auf einer Baustelle, hörten doch alle gespannt den Ausführungen des Erste- Hilfe-Ausbilders und stellvetretenden Regionaljugendleiters Benjamin Kobelt zu. Von dem Auffinden eines Verletzten über die Stabile Seitenlage und der lebensrettenden Herz-Lungen- Wiederbelebung bis hin zu dem „Verarzten“ kleinerer Wunden war alles im Programm enthalten.

Die Jugendgruppe, die sich bisher eher als Tanzgruppe des Regionalverbandes Magdeburg/Altmark/Börde/Harz einen Namen gemacht hat, ist somit einen weiteren Schritt Richtung Ziele der Johanniter-Jugend gegangen. Diese verschreibt sich in erster Linie, wie auch die Johanniter-Unfall-Hilfe, der „Liebe zum Leben“ und möchte damit Hilfe von außen, wie bei Unfällen oder einfachen Verletzungen, zum Ausdruck bringen. Um genau diesem Bestreben näher zu kommen, scheute sich keiner der Zehn davor, sogar in den Winterferien früher als gewöhnlich auf der Matte zu stehen.

Um den Tag nicht allein dem Lehren und Lernen zu verschreiben, ließ Ausbilder Kobelt auch die ein oder andere Pause zum Erholen und Stärken zu. Wie immer war auf den Jugendgruppenleiter der Ziepler Johanniter-Jugend Verlass, denn so überraschte Horst Thiele alle pünktlich zur Mittagszeit mit einem leckeren Auflauf, den er extra für die Stärkung der Auszubildenden organisiert hatte. Dass ihr Jugendgruppenleiter nicht nur zuschauen, sondern auch selbst aktiv anpacken kann, durften die Heranwachsenden wenig später bei dem Üben der Herz-Lungen-Wiederbelebung sehen.

Denn dort bewies Horst Thiele eine starke Lunge. Auch konnte er aus seinen Erfahrungen als Feuerwehrmann davon berichten, wie es ist, wenn man in der Realität diese lebensrettenden Sofortmaßnahmen durchführen muss. Am späten Nachmittag durften alle, mit geballtem Wissen und einem Erste-Hilfe-Schein, der beispielsweise bei dem Erwerb der Fahrerlaubnis von Nöten ist, das Gemeindehaus verlassen und die letzten Tage der Winterferien genießen.

Dein persönlicher Ansprechpartner Julia Voggenreiter

An der Enckekaserne 1
39110 Magdeburg