Ambulante Hospizarbeit für Erwachsene Löningen

Die ambulante Hospizarbeit der Johanniter unterstützt Schwerkranke und Sterbende in häuslicher Umgebung. Im Mittelpunkt stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Betroffenen.

Unsere Leistungen

Heute verstehen wir unter Hospiz nicht nur eine stationäre Einrichtung. Hospiz meint die Begleitung, die ganzheitliche Betreuung von Schwerkranken, Sterbenden und deren Angehörigen. Der ambulante Hospiz- und Familienbegleitdienst der Johanniter hat es sich zur Aufgabe gemacht, Menschen am Lebensende in ihrer vertrauten, häuslichen Umgebung würdevoll und mit Respekt zu begleiten. Wir setzen uns mit Betroffenen und den anstehenden Problemen aktiv auseinander und nehmen ihre Ängste ernst. Ziel unserer Arbeit ist es, die Lebensqualität in der letzten Lebensphase zu verbessern. Wir stehen zur Seite und gehen gemeinsam einen Weg. Die Richtung wird von den Betroffenen vorgegeben, genauso das Maß an helfender Nähe und schützender Distanz.

Ausbildung nach „Celler Modell“

Der ambulante Hospizdienst der Johanniter sucht dringend weitere Menschen, die sich in der Hospizbegleitung engagieren möchten. Deshalb freuen sich die Koordinatorinnen Petra Janssen vom ambulanten Hospizdienst in der Gemeinde Großenkne-ten/Ahlhorn und Carmen Willen, Kontaktstelle Hospiz, Ambulanter Hospizdienst in der Stadt Löningen mit den ehrenamtlichen Teams auf weitere engagierte Frauen und ausdrücklich auch Männer. „Ab Mai 2021 planen wir wieder einen Qualifizierungskurs zum Ehrenamt in der Hospizarbeit. Falls Sie sich für die Qualifizierung zum/r Hospiz-begleiter*in interessieren, nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf“, teilt Petra Janssen, Koordinatorin und Leitung des ambulanten Hospizdienstes der Johanniter mit.

Das Ziel der ambulanten Hospizarbeit und der Sterbebegleitung liegt darin, schwerst-kranken Patienten ein Sterben zu Hause in gewohnter Umgebung zu ermöglichen, so wie es der Wunsch vieler schwerkranker Menschen ist. Hauptamtliche Hospizkoordinatorin und ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen unterstützen die Angehörigen, in-dem sie nach Hause kommen und den Patienten direkt dort betreuen. Sie vermitteln Sicherheit und Rat und begleiten Patienten und Familie durch die Zeit des Sterbens. Aber auch in Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie in Krankenhäusern sind ehren-amtliche Hospizbegleiter*innen im Einsatz. Hospizbegleiter*innen schenken etwas, das heute rar geworden ist: Zeit. „Hospizbegleiter*in kann jede/r werden, wer sich für Fragen am Ende unseres Lebens interessiert, in der Sterben, Tod und Trauer als Themen des Lebens vermittelt werden. Obwohl es sich um eine an sich traurige und end-liche Abschiedssituation handelt, wird auch gelacht. Jemand, der nicht mehr lange zu leben hat, sieht die Welt mit anderen Augen - wir können viel von ihm lernen.“, sagt Petra Janssen.

Der Kurs zur „Qualifizierung zum Ehrenamt in der Hospizarbeit nach dem Celler Mo-dell“ mit einem Stundenumfang von 110 U.-Std. beginnt am Wochenende 07./08. Mai 2020 und endet im November 2021 und kostet 290,00 €. An 6 Wochenenden stehen Themen wie Kommunikation, Sterbe- und Trauermodelle oder auch Selbstreflexion auf dem Programm. Die Qualifikation entspricht den Vorschriften der Rahmenvereinba-rung für die Ambulante Hospizarbeit und den Vorgaben des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes e. V. (DHPV). Voraussetzung für den Qualifizierungskurs und die Tätigkeit in der ehrenamtlichen Sterbebegleitung sind im Wesentlichen persönliche Stabilität, Zeitressourcen und Verlässlichkeit. Weitere Informationen zum Kurs erhal-ten Interessierte bei Petra Janssen, mobil 0152 32119409 oder per E-Mail petra.janssen@johanniter.de oder Carmen Willen, mobil 0160 5567110 oder per E-Mail carmen.willen@johanniter.de. Gerne informieren wir über weitere Möglichkeiten ehrenamtlichen Engagements in der Sterbe- und Trauerbegleitung des ambulanten Hospizdienstes.