Ausbildung zum Deeskalationstrainer/in in Hannover

Bei uns sind Sie richtig! Die Johanniter-Akademien bieten bundesweit ein weites Spektrum an Aus-, Fort- und Weiterbildungen an.

Ein Ausbilder in der Rettungsschule der Johanniter-Akademie erklärt etwas an einer Tafel.

Unsere Leistungen

Der Rettungsdienst ist eine Tätigkeit mit erhöhtem Gefährdungspotential für das eingesetzte Personal.

Insbesondere die deutliche Zunahme von Einsätzen mit Patienten in psychosozialen Not- und Krisenlagen zeigt die dringende Notwendigkeit von professionellen, wissenschaftlich fundierten und praktisch anwendbaren Deeskalations- und Eigensicherungskompetenzen.

Die Ausbildung qualifiziert Teilnehmende fachlich-didaktisch und versetzt die zukünftigen Trainer/innen in die Lage, fundierte Deeskalationsfortbildungen und Deeskalationstrainings in den eigenen Rettungsdienstbereichen anzubieten und durchführen.

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Ausbildung richtet sich an pädagogisch qualifiziertes Personal (Praxisanleitende, Dozierende im Rettungsdienst, Fachlehrende) die als Deeskalationstrainer/-innen tätig werden wollen.

Ihr Vorteil: Die Veranstaltung wird mit 24 Unterrichtseinheiten auf die jährliche Fortbildungspflicht für Praxisanleitende (gemäß NotSanG) angerechnet.

Was ist der Inhalt des Kurses?

Inhalt der Ausbildung sind zum Einen die wissenschaftlichen Grundlagen, um aggressives Verhalten von zu behandelnden Personen und anderen Einsatzbeteiligten zu erklären und verstehen. Zum Anderen werden auch die notwendigen rhetorischen und praktischen Kompetenzen vermittelt, mit deren Hilfe aggressive Einsatzlagen erfolgreich und sicher bewältigt werden können. 

Die Ausbildung umfasst die folgenden Themenbereiche:

  • Aggression und Gewalt: Biopsychosoziale Modelle und Theorien von Aggression und Gewalt, Forschungslage zur Gefährdung im Rettungsdienst, rechtliche Aspekte von Gewalt, Aggression und deren Bewältigung.
  • Deeskalation: Forschungslage zur Deeskalation, vorhandene Leitlinien und Empfehlungen, deeskalierende Rhetorik, Grundlagen der gewaltfreien Kommunikation, Grundlagen der Verhaltenspsychologie.
  • Einsatzführung: Forschungslage zur Führung und Bewältigung gefährlicher Einsätze, Teamführung in eskalierenden Einsatzlagen, psychologische Fehler in der Einsatzführung unter kritischen Bedingungen, Grundlagen der praktischen Eigensicherung und Patientensicherung.
  • Pädagogik und Didaktik: Auffrischung von pädagogisch-didaktischen Grundlagen, Entwurf und Anwendung von Fallbeispielen, Rollenspielsituationen und deren Feedback, Training von einfachen Selbstverteidigungstechniken
  • Deeskalation als Präventionsaufgabe: Aufbau und Installation eines Gewaltpräventionssystems, Einbindung und Evaluation des Präventionssystems in den Regelbetrieb einer Rettungswache.

Wichtig zu wissen:

  • Kursdauer: Die Ausbildung ist auf zweimal drei Tage mit jeweils acht Unterrichtseinheiten angelegt. Sie schließt mit einer praktischen Abschlussprüfung und einer schriftlichen Hausarbeit ab, die zwischen den Unterrichtsblöcken angefertigt wird.
  • Kosten: Für Teilnehmende aus Niedersachsen besteht die Möglichkeit, eine Förderung mit bis zu 1.000 Euro durch die GUVH zu erhalten. Die Ausbildung ist durch die GUVH zertifiziert und als Förderungsfähig anerkannt. Mehr Informationen zur Förderung

Veranstaltungsort:

Johanniter-Akademie Campus Hannover
Büttnerstraße 19
30165 Hannover

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