Tradition und Weiterentwicklung
Die Fachkliniken für Psychiatrie und Psychotherapie und Psychosomatik steht am Johanniter-Krankenhaus Treuenbrietzen seit mehr als 30 Jahren als die Region versorgende psychiatrische Einrichtung mit sozialpsychiatrischen und psychotherapeutischen Konzeptschwerpunkten. Wir möchten, unter Würdigung der eigenen Tradition, die bewährte Arbeitsweise ausbauen und stetig weiterentwickeln. Heute verstehen wir uns als ein Zentrum für psychosoziale Medizin in dem Menschen mit psychischen Störungen behandelt werden und mentale Gesundheit gefördert wird.
Leitgedanken
Fundamentale Leitgedanken unserer Arbeit sind die Prinzipien evidenzbasierter Medizin und des Leitbildes des Johanniter-Verbundes. Unsere Fachgebiete der Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie betrachten wir als Bestandteile der Medizin und als in Synergie mit der Psychologie und den Sozialwissenschaften. Fachliche Entwicklungen wollen wir auch interdisziplinär reflektieren und integrieren.
Differenzierte Betrachtung psychischer Beeinträchtigungen
Außerdem stehen wir als Institution gesellschaftlichem Austausch offen gegenüber. Wir möchten im Umgang mit psychischen Beeinträchtigungen entstigmatisieren und Polarisierungen reduzieren zugunsten einer differenzierten Betrachtungsweise, die Veränderung in der Therapie möglich machen kann.
Veränderung durch Teamarbeit ermöglichen
Wir möchten dabei eine therapeutische Atmosphäre schaffen, die von Beginn an die Entscheidung der Betroffenen sich in Therapie zu begeben motiviert und anerkennt. Entlastung, Genesung, Selbstwirksamkeit und soziale Teilhabe zu erreichen, nehmen wir uns als Auftrag. Multiprofessionelles Arbeiten sowie die Kooperation mit Fachdiensten und weiteren Institutionen sowie den Angehörigen sehen wir als integral an. Behandlung ist bei uns Teamarbeit.
Intervention in Krisen
Krisen bedürfen eines besonderen Vorgehens. Umsicht sowie individuell und auf die Situation angepasste, aufeinander aufbauende Schritte prägen unser Vorgehen. Dabei wollen wir Gewalt und Zwang mit deeskalierendem, transparentem Vorgehen präventiv begegnen. Unser Deeskalationskonzept (mit offen geführten Stationen) wird dabei stetig unter Supervision angepasst und weiterentwickelt.
Zusammenarbeit und Engagement in Lehre, Aus- und Weiterbildung
Wir sind in der Fachausbildung unterschiedlicher medizinischer, therapeutischer sowie administrativer Berufsgruppen, in der Hochschullehre (u. a. als akademisches Lehrkrankenhaus) und der klinischen Forschung aktiv.
2026