03.08.2026 | Johanniter-Schwesternschaft e.V.

Mag. Mag. Mag. Hans Georg Lüber zum Regierenden Kommendator der Schweizerischen Kommende ernannt

Mag. Mag. Mag. Hans Georg Lüber (Bildquelle privat)
v.l.n.r. RK Hans Joachim Giulini (Österreich), RK Hans Georg Lüber (Schweiz), K Daniel Gutscher (Schweiz) beim Ritterschlag 2026 in Nieder-Weisel (Bildquelle privat)

Der ehemalige Diplomat Hans Georg Lüber, zuletzt Senior Advisor für den Vorsitz der OSZE in Wien, wurde am 20. Juni 2026 vom Herrenmeister zum Regierenden Kommendator der Schweizerischen Kommende in Nieder-Weisel ernannt. 

Er löst damit Kommendator Dr. Daniel Gutscher ab, der das Amt seit 2015 innehatte. Der neue Regierende Kommendator ist wie sein Vorgänger mit Überzeugung Fördermitglied der Schwesternschaft und erklärt: „Die Johanniter-Schwesternschaft ist für den Orden unverzichtbar, da sie den historischen Doppelauftrag - tuitio fidei et obsequium pauperum - durch die professionelle medizinische Krankenpflege und die Nächstenliebe in die Gegenwart übersetzt, sie prägt das soziale Gesicht des Ordens durch ihre Aktivität und Haltung. In einer Zeit in welcher Pflege stark ökonomischen Realitäten ausgesetzt ist, sind das Zuhören können und menschliche Fürsorge nötiger denn je. Hier ist unser „Herren-Kranken“ - Ansatz kein Anachronismus, sondern modern und wegweisend. Die Präsenz und Mitarbeit von Schwestern tut dem männerdominierten Johanniterorden gut, sowohl in der Außen- als auch in der Innenwirkung. Die Johanniter-Schwesternschaft ist deshalb ein für den Orden so wichtiges Werk, welches es nach Kräften zu unterstützen und zu fördern gilt. Ich bin deshalb gerne Mitglied bei der Schwesternschaft und werde mich als Regierender Kommendator überzeugt für die Interessen der Johanniter-Schwesternschaft einsetzen.“
Für sein neues Amt hat sich der neu gewählte Kommendator Hans Georg Lüber u.a. Folgendes vorgenommen:
„Die Schweizer Kommende hält nur wenig sichtbare Infrastruktur (Spitäler, Altenheime, Ambulanzen, etc.), die öffentlich wahrgenommen wird. Dafür ist sie sehr potent, wenn es darum geht, rasch und nachhaltig (regelmäßig mit großen logistischen Volumen und bedeutenden Geldbeträgen) Hilfsprojekte zu unterstützen. Es ist mir ein Anliegen, dass wir in der Öffentlichkeit adäquat wahrgenommen werden, nach dem Motto „tu Gutes und sprich darüber“. Die sechs Subkommenden sind gleichmäßig auf die deutschsprachige und französischsprachige Schweiz verteilt. Gerne möchte ich versuchen auch in der italienischsprachigen Schweiz eine Johanniterpräsenz aufzubauen. Die Schweizer Johanniter arbeiten mit dem Malteserorden oft und eng zusammen. Unsere Beziehung kann als hervorragend qualifiziert werden. Wir betreiben auch eine gemeinsame Stiftung: Johanniter-Malteser Aide & Assistance. Diese sehr gut funktionierende Zusammenarbeit gilt es fortzusetzen und zu vertiefen. Die dadurch gewonnenen Synergien sind großartig!

Weiter ist mir wichtig, dass die Johanniter-Schwesternschaft in der Schweiz als wichtiges Werk des Ordens wahrgenommen wird. Das wird am besten durch gemeinsame Projektarbeit gelingen.“ (Zitat: RK Hans Georg Lüber - Schweiz)