Nachhaltigkeit in unseren Seniorenhäusern

Kleine Schritte, große Wirkung

Nachhaltigkeit in unseren Seniorenhäusern

Als christlicher Träger sehen wir es als unseren Auftrag, die Schöpfung zu bewahren. Gleichzeitig wissen wir, dass Pflegeeinrichtungen viel Energie und Wasser benötigen und damit einen erheblichen Anteil an der jährlichen CO2-Emission haben. Wir wollen aktiv gegensteuern. Auch kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken. 

Wir setzen bewusst auf Maßnahmen, die sich gut in den Alltag integrieren lassen. Dabei ist uns wichtig, dass sich die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Seniorenhäuser nicht eingeschränkt fühlen. Nachhaltigkeit bedeutet nicht Verzicht, sondern steht für den bewussten Umgang mit Ressourcen.

Unsere Maßnahmen im Überblick:

    • Bewusste Ernährung: gut für Mensch und Umwelt

    Ein wichtiger Bereich ist die Verpflegung. In vielen unserer Einrichtungen gibt es bereits einen fleischfreien Tag pro Woche. Dabei geht es nicht um Verzicht, sondern um Abwechslung und neue, schmackhafte Gerichte. Gleichzeitig können wir durch die Reduzierung von tierischen Lebensmitteln mehrere Tonnen CO₂ pro Einrichtung und Jahr einsparen. Ergänzend achten wir verstärkt auf regionale und saisonale Lebensmittel, die oft frischer sind und kürzere Transportwege haben.

    • Nachhaltig trinken

    Auch beim Thema Getränke gehen wir neue Wege. Statt Wasser in Flaschen setzen wir zunehmend auf leitungsgebundene Wasserspender. Leitungswasser ist eine umweltfreundliche Alternative, da Transport und Verpackung entfallen. Dadurch lässt sich der CO₂-Ausstoß bei gleichbleibender Qualität der Getränke deutlich reduzieren.

    • Weniger Müll im Alltag

    Im Alltag einer Pflegeeinrichtung fällt viel Verpackungsmüll an. Deshalb achten wir darauf, diesen so weit wie möglich zu reduzieren. Wir nutzen größere Gebinde, vermeiden Kleinstverpackungen und setzen, wo es möglich ist, auf wiederverwendbare Lösungen. Auch eine bewusste Mülltrennung gehört für uns selbstverständlich dazu.

    • Energie sinnvoll nutzen

    Ein weiterer Schwerpunkt ist der Energieverbrauch. Einige unserer Häuser nutzen bereits Sonnenenergie durch Photovoltaikanlagen, zusätzlich beziehen wir Strom aus erneuerbaren Quellen. Gleichzeitig setzen wir auf energiesparende Technik und einen bewussten Umgang mit Energie im Alltag. Schon einfache Maßnahmen wie das Ausschalten von Licht in nicht genutzten Räumen oder das Vermeiden von Stand-by-Betrieb können den Verbrauch deutlich senken. 

    • Richtig heizen und lüften

    Beim Heizen und Lüften achten wir auf ein gutes Gleichgewicht zwischen Komfort und Energieeinsparung. Durch richtiges Lüften und eine angepasste Raumtemperatur lässt sich Energie sparen, ohne dass es an Behaglichkeit fehlt. Bereits kleine Veränderungen können hier eine spürbare Wirkung haben. 

    • Klimafreundlich unterwegs

    Auch bei der Mobilität gehen wir neue Wege. Unsere Einrichtungen setzen zunehmend auf Elektrofahrzeuge und bauen die passende Ladeinfrastruktur auf. Für kurze Strecken nutzen wir vermehrt Fahrräder oder Rikschas. Diese kommen nicht nur im Alltag zum Einsatz, sondern auch bei gemeinsamen Ausflügen und tragen so zu mehr Nachhaltigkeit bei.

    • Genauer hinschauen: unser CO₂-Fußabdruck

    Um gezielt besser zu werden, erfassen wir unseren CO₂-Fußabdruck. So erkennen wir, in welchen Bereichen besonders viele Emissionen entstehen und wo wir weiter ansetzen können. Eine eigene Arbeitsgruppe entwickelt hierzu kontinuierlich neue Ideen und Maßnahmen, die sich gut in unseren Alltag integrieren lassen.

Wir danken für Ihre Unterstützung

Nachhaltigkeit gelingt am besten gemeinsam. Viele kleine Handlungen im Alltag können einen großen Unterschied machen. Ein bewusster Umgang mit Energie, Wasser und Lebensmitteln trägt dazu bei, Ressourcen zu schonen und Emissionen einzusparen.

Nachhaltigkeit ist für uns ein langfristiger Prozess. Schritt für Schritt entwickeln wir unsere Maßnahmen weiter, verlieren das Wohlbefinden unserer Bewohnerinnen und Bewohner dabei aber niemals aus dem Blick.